Am Donnerstag war er noch wunderschön im Schutz der St. Ottilien-Kirche gestanden, der Osterbrunnen in Kersbach. Über 100 handgefertigte Eier wurden über Nacht mutwillig zerstört: kettenweise heruntergerissen, zerdrückt und zertreten.

Am Morgen bot sich den Betrachtern ein Bild der Verwüstung aus zerquetschten Eierschalen rund um den Brunnen. "Glaubte man doch, die Barbaren wären etwas aus der grauen Vorzeit. Rohe, empfindungslose Menschen ohne Kultur und völlig ungebildet", empört sich Marianne Höller, "nun muss man leider erkennen: Barbaren gibt es mitten unter uns, sogar in einem beschaulichen Dorf."

Die Kersbacher seien einfach nur traurig über soviel Boshaftigkeit. Und sie haben Anzeige bei der Polizei erstattet.