Für die meisten Passanten dürfte es ein etwas seltsamer Anblick gewesen sein: Bei Eiseskälte tummeln sich einige Kinder und Jugendliche auf dem Schneehaufen vor dem Bräuningshofer Feuerwehrhaus, und zeichnen mit ihren Taschenlampen wirre Muster in die Luft. Dazu die Anweisungen des Fotografen Stefan Schnetz, der das Ganze durch seine Kamera im Blick hat: "Noch zehn, jetzt wechseln! In die Kamera leuchten!" Herauskommen sollte bei dem Projekt vom Freitagabend am Ende Kunst - und natürlich ein spaßiger Abend für die Teilnehmer.

Licht schlägt Schatten


Das Projekt hat der neue Jugendpfleger der Gemeinden Langensendelbach, Poxdorf und Effeltrich, Armin Stingl, für Jugendliche aus der Umgebung auf die Beine gestellt. Mit dabei war der Fotograf und Künstler Stefan Schnetz aus Bräuningshof, der den Teilnehmern mit Technik und Erfahrung zur Seite stand, damit auf den Bildern am Ende auch mehr zu sehen ist, als nur ein Schneehaufen.
Denn durch hohe Belichtungszeiten werden die mit Licht in die Luft gezeichneten Figuren später auf dem Bild sichtbar. Nur was sich nicht bewegt oder mit einer Taschenlampe extra belichtet wird, ist später auf dem Bild zu sehen. Oder wie der Stefan Schnetz es formuliert: "Licht schlägt Schatten."

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