In diesem bat seine Geliebte um Vergebung: "Jetzt da ich nichts mehr für deine Reise, mein Lieber, zu bestellen habe, mach' ich noch ganz zuletzt diesen Brief für dich zurecht, den du aber erst am Montagabend neben unsern Rosen überkömmst. Es ist mir, als wärest du jetzt schon ferner, bloß weil ich schreibe, und es fället mir auch schmerzlich, daß ich die Feder nehme, da ich ja reden könnte. Aber nein, am schönen Rosenbeet unserer ewig blühenden Stunde und nach drei Tagen ist dir wohl das Blatt aus der fernen Hand willkommen. - Wie sag' ich dirs?"
Der Brief machte Jean Paul froh und glücklich und sogleich schrieb er zurück an Hermine, aber bat sie zugleich auch: "Meine Streitberger Antwort schlag' ich dem Leser ab, weil ich darin vor der edlen Hermina als ein Beichtsohn, als ein büßender Bruder und feuriger Busch zugleich stand." Am nächsten Morgen in aller Früh brach Jean Paul frohgemut