Rund 10.000 Personen mehr als im vergangenen Jahr haben die Strecke des Fränkische-Schweiz-Marathons in eine "Feiermeile" verwandelt. 40.000 waren es nach Schätzungen in diesem Jahr. Das berichtete Kathrin Schürr, die Sprecherin des Landratsamtes, bei der Pressekonferenz im Landratsamt Ebermannstadt.

Die Sportveranstaltung sei dabei reibungslos verlaufen. Insgesamt hätten 86 Sanitäter der Hilfsorganisationen, 185 THW-Einsatzkräfte, zehn Personen des Katastrophenschutzes und 177 Feuerwehrmänner und -frauen zum Gelingen beigetragen. Erfreulich sei, dass auch erstmals Feuerwehren aus dem Oberland, die eigentlich von der Sportveranstaltung überhaupt nicht tangiert gewesen seien, am Marathon mitgeholfen hätten.
14 Sportler mussten wegen kleinerer Sportverletzung durch die Sanitäter kurzfristig versorgt werden.

"Wir zahlen kein Antrittsgeld"


Der Kulturreferent des Landkreises Forchheim, Anton Eckert, beleuchtete das sportliche Geschehen. Die Witterungsverhältnisse seien für diesen Marathon optimal gewesen. Eckert zeigte sich erfreut darüber, dass eine ganze Crew an polnischen Spitzenläufern teilgenommen hatte. Für Siegerzeiten unter 2:30 müsse man "Antrittsgelder zahlen wie andere Marathonveranstalter, aber das machen wir nicht." Der Sieger bekommt 750 Euro.