• Hallerndorf: Kreuzbergkeller Lieberth (Franzis Lieberth's Keller) ist geschlossen
  • Pächterin Franziska Erlwein führt die Pacht nicht fort
  • Christian Volkmuth sucht Nachfolger, die die Tradition fortführt

Nach 18 Jahren ist das Kapitel "Kreuzbergkeller Lieberth" für Pächterin Franziska Erlwein zu Ende gegangen. Aus verschiedenen Gründen habe sie sich dazu entschieden, die Gastwirtschaft in Hallerndorf mit ihrem beliebten Außenbereich nicht mehr weiterzuführen, erklärt Verpächter Christian Volkmuth inFranken.de. Nun sucht er passende Nachfolger ab dem 1. März 2022

Kreuzbergkeller in Hallerndorf soll traditionell fränkisch bleiben

Gäste konnten im Kreuzbergkeller Lieberth geräucherte Forelle, Sülze mit Bratkartoffeln, Schäuferla mit Kraut und Kloß und andere fränkische Speisen bestellen. Auch warb die Pächterin auf der Webseite mit Wurst und Fleisch aus eigener Metzgerei, "gut würzig nach alter Tradition". Volkmuth möchte, dass das kulinarische Konzept in seinem Kern bestehen bleibt: "Im Grunde soll es als fränkischer Traditionskeller weitergeführt werden." Jeder bringe natürlich seine individuelle Note mit, doch die Gäste erwarteten in einer solchen Kellerwirtschaft in der Regel fränkisches Essen und gutes Bier.

Im Innenraum fänden etwa 40 Personen Platz, doch das Hauptgeschehen spiele sich auf der Außenfläche ab. Hier sei Platz für 200 Gäste. In seiner Anzeige beschreibt Volkmuth den Kreuzbergkeller als "gut eingeführte Kellerwirtschaft am Traditionsstandort Kreuzberg" mit "gemütlicher Wirtsstube", ausgestatteter Küche und "gepflegter Freifläche mit Bestuhlung". Zu der Gaststätte gehöre noch eine Übernachtungsgelegenheit mit Dusche und WC. Wahrscheinlich werde mit der Übernahme neues Personal gebraucht.

Volkmuth betreibt selbst seine Brauerei mit Brauereigasthof und den Dorfkeller Lieberth in Hallerndorf. Er betont, dass die Übernahme des Kreuzbergkellers, wie alle gastronomischen Objekte, Herzblut und Engagement erfordert. "Das Wichtigste ist, dass das Speisenangebot ansprechend ist und die Betreiber zuverlässig sind." Er sei überzeugt, dass eine Kellerwirtschaft gerade in Zeiten von Corona eine große Chance für Gastronomen sei. Mit dem Pachtbeginn im Frühjahr sei er, soweit es nötig ist, flexibel.