Um 10.00 Uhr begann die Kontrolle, mit der nach Angaben der Verkehrspolizei Erlangen der gewerbliche Güterverkehr sowie der Reisebusverkehr überprüft werden sollte. Dazu wurden die Fahrzeuge in einem Autobahnparkplatz zwischen Buttenheim und Forchheim angehalten und kontrolliert.

Im Laufe des Tages wurden über 200 Reisebusse, große und kleine Lastkraftwagen und Züge angehalten. Darunter befanden sich auch 35 Lebensmittel-, 19 Abfall-, sieben Tiertransporte und fünf Gefahrgutfahrzeuge. Bei 37 Betroffenen wurden die Beamten fündig. Dabei handelte es sich jedoch meist um kleinere Verstöße, wie fehlende Transportaufzeichnungen oder fehlende Fahrzeugdeklarationen.

Es mussten jedoch auch drei Kraftfahrer ihre Züge abstellen. Die Spezialisten der Gefahrgutgruppe hatte festgestellt, dass die Fahrer ihre Ladungen, die aus hochgiftigen Chemikalien bestanden, nicht ordentlich gesichert hatten.


In zehn Fällen hatten die Fahrer ihre Lenkzeiten nicht eingehalten und ein Bauer fuhr mit zwei kranken Lämmern auf der Ladefläche gen Nürnberg. Die Beamten des Veterinäramts Forchheim schickten den Fahrer auf kürzestem Weg zum nächsten Tierarzt. Fast zeitgleich stellte die Lebensmittelüberwachung einen Transporter fest, der Nahrungsmittel nicht nur zu warm, sondern auch noch unhygienisch gelagert transportierte.

Kurz nach 15.00 Uhr wurde die Kontrolle beendet und wieder Platz für den Feierabendverkehr geschaffen.