Es sollte nach den Vorstellungen vom Ideengeber Marco Friepes (CSU), ein unkonventioneller Spielplatz werden, entfernt von den langweiligen Rutschen, Sandkästen und Klettergerüsten, die man sonst auf Spielplätzen findet, eher mit Wasserspielen, einem Matschgraben und einem Hauch von Abenteuer. Doch nun stellt sich das Gesundheitsamt quer.
Die Gesundheitshüter befürchten hygienische Probleme, die auftreten könnten, wenn das für ein solches Vorhaben notwendige Wasser einem benachbart liegenden Graben entnommen würde - man solle auf Wasser aus der Wasserleitung zurückgreifen. Doch das will der Gemeinderat vermeiden, schließlich soll die Verschwendung von Frischwasser gestoppt werden. Da es unüberbrückbare Differenzen gibt und das Gesundheitsamt am längeren Hebel sitzt, um ein solches Vorhaben zu genehmigen, muss das Konzept also neu überdacht werden.
Marco Friepes konfrontierte die Runde mit der Gretchenfrage: "Hat jemand einen alternativen Vorschlag für einen Standort?" Schon in den letzten Sitzungen sei angeklungen, dass man, was den Bestand an Spielplätzen in Weilersbach betrifft, mit dem Ist-Zustand durchaus zufrieden sei. Wobei Bürgermeister Gerhard Amon (CSU) bei dieser Frage einer "dezentralen Struktur" eher etwas abgewinnen konnte als einer Art Zentralspielplatz. Und: "Wer glaubt, einen zentralen Platz finden zu können, stellt eine Milchmädchenrechnung auf."