Susanne Klemens Gehäkelte Geldkatzen, so eine wie Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe sie besaß, Siebenmeilenstiefel als Gestaltungselement für den Garten, selbst Gestricktes und selbst Genähtes war beim Historischen Markt in Ebermannstadt ebenso zu bestaunen wie originelle Gartenkunst aus Edelstahl, die bei Feiern im Grünen als Bier- oder Sekthalter genutzt werden kann. Breiten Raum nahm auch die Wiederentdeckung der Tracht, insbesonders für die Männer ein. Als Expertinnen dafür waren Dagmar Rosenbauer aus Kunreuth und Marianne Häfner aus Bieberbach vor Ort.


40 Aussteller

Ein buntes und teilweise außergewöhnliches Potpourri an kunsthandwerklichen Waren erwartete die Besucher des traditionellen Historischen Marktes in Ebermannstadt, der heuer sein 20-jähriges Bestehen feierte.
Am Samstag und Sonntag zog es trotz wechselhaften Wetters eine Vielzahl von Interessierten in das untere Scheunenviertel. An kleinen Marktständen sowie in einigen der liebevoll hergerichteten Scheunen präsentierten über 40 Aussteller aus der näheren und weiteren Umgebung ihre aufwändig und filigran gestalteten Arbeiten.
Hierzu zählten neben den bereits genannten Angeboten auch handgewebte Teppiche aus Schafwolle, Korb- und Flechtwaren, Drechsel- und Keramikarbeiten, handgearbeiteter Schmuck, Honig und Imkereibedarf sowie farbenfrohe Filzkreationen. Ein attraktives Bühnenprogramm mit dem Bläserensemble der Musikschule Ebermannstadt sowie der Kindertanzgruppe aus Leutenbach und den ,,Ehrabocha Stäudla" aus Kirchehrenbach umrahmte das bunte Markttreiben.
Unter anderem konnten Jung und Alt beim Bogenschießen ihre Treffsicherheit und Zielgenauigkeit trainieren. Und wer nicht "Robin Hood" spielen wollte, durfte unter Anleitung "Feuerbälle" basteln.
"Für das leibliche Wohl der Besucher war mit traditionell fränkischen Spezialitäten sowie mit Kaffee und Kuchen bestens gesorgt. Etwas abseits des Marktes kamen Liebhaber der Museumsbahn, die zwischen Ebermannstadt und Behringersmühle verkehrt, auf ihre Kosten.