"Die immer wieder geübte Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren hat sich beim Brand am Dreikönigstag absolut bezahlt gemacht", sagt Adjutant Johannes Eisen, der Einsatzleiter bei dem Brand in einer Schreinerei.

Am Freitag waren die Feuerwehren Heroldsbach/Thurn, Hausen und Forchheim zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand nach Heroldsbach gerufen worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen schon aus dem Dach der Schreinerei.

Durch den Einsatz von mehreren Atemschutztrupps konnte das Feuer nach mehr als drei Stunden bei eisigen Temperaturen von bis zu minus zwölf Grad gelöscht werden. Doch in den Tagen nach dem Brand geht die Arbeit für die Feuerwehrleute weiter.

So machten sich noch in der Nacht des Einsatzes einige Kameraden auf den Weg in die Zentrale Atemschutzwerkstatt nach Ebermannstadt, um die gebrauchten Atemschutzgeräte abzugeben und Ersatzgeräte mit nach Heroldsbach zu nehmen. Andere Feuerwehrleute bestückten die Autos mit neuem Schlauchmaterial, so dass das Licht am Gerätehaus erst in den frühen Morgenstunden gegen 20 Uhr ausging.

Am Folgetag um 13 Uhr traf man sich, um die Autos zu reinigen, die benutzten Gerätschaften nochmals zu überprüfen, zu betanken und gründlich zu reinigen. Während einige Kameraden diese Aufgabe übernahmen, reinigten andere den durch Salz, Ruß und Schneematsch verschmutzten Boden des Gerätehauses. Zudem wurden die im Einsatz getragenen Klamotten ausgewechselt, da diese durch Brandrauch und Dreck so stark verunreinigt worden sind, dass diese gereinigt werden müssen.

"Zu so einem Einsatz gehört weit mehr als hinfahren, löschen und wieder zusammenpacken. Das wissen viele Leute nicht", erklärt Johannes Eisen. red