Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des FC Stöckach am Sonntag konnte der Vorsitzende Uwe Zollikofer mehr als 80 Mitglieder im Jugendraum des Vereinsheimes begrüßen.

Als erster Punkt wurde die Problematik des derzeitigen Nutzungsrechts im Überlassungsvertrag für die vom FC Stöckach genutzten Räumlichkeiten erörtert. Da nach gültiger Rechtslage bei einer anstehenden Generalsanierung der Lindelberghalle der Verein sich prozentual beteiligen müsste, stand ein Verkauf des Nutzungsrechtes zur Debatte.


Aus Kostengründen verworfen

In Zusammenarbeit mit dem Vereinsmitglied und Architekten Thomas Albert hat eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den Abteilungsleitern Fußball und Tennis sowie den Ersten und Zweiten Vorsitzenden, verschiedene Varianten von Neubauten, als auch Anbauten an das bestehende Vereinsheim erarbeitet.

So konnte als erste Alternative ein Neubau, der die jetzt genutzte Fläche im Untergeschoss der Halle 1:1 ersetzt, vorgestellt werden. Aus Kostengründen wäre dieser Neubau allerdings nicht zu realisieren wäre. Die zweite Möglichkeit, ein seitlicher Anbau an das bestehende Vereinsheim in Richtung der Tennis-Pergola, wurde aus optischen und praktischen Gründen ebenfalls verworfen. Die dritte Alternative, ein Anbau an die Giebelwand des Vereinsheimes in Richtung Tennisplätze wurde aus grundstücksrechtlichen Gründen ebenfalls abgelehnt.

Hier hätte die Bebauung in das Grundstück eines Privatmannes eingegriffen, was eine längere Bearbeitungsdauer mit juristischer Beratung und höhere Kosten bedeutet hätte. Am Ende entschieden sich die Mitglieder für einen Neubau am Fußball A-Platz, der die jetzige Holzhütte ersetzt.

In diesem Neubau werden vier geräumige Umkleidekabinen mit zwei Duschen entstehen. Zusätzlich beinhaltet dieser Neubau eine kleine Küche mit Verkaufsmöglichkeit zum Fußballplatz und einen Lagerraum.
Von der vorgebauten überdachten Terrasse wird in Zukunft nicht nur die Fußballabteilung profitieren, sondern alle Abteilungen des FC Stöckach. Als Ersatz für den verloren gehenden Lagerraum werden auf dem Grundstück zwischen den Tennisplätzen Fertiggaragen aufgestellt.

Sollten die Bauanträge und der Bezuschussungsantrag beim BLSV zügig abgearbeitet werden, sollte einem Baubeginn im Oktober und damit einer Fertigstellung im Frühsommer des kommenden Jahres nichts im Wege stehen.