Sie verfügen damit über die aktuellsten produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Fertigkeiten zur erfolgreichen Bewirtschaftung ihrer landwirtschaftlichen Unternehmen.

Darüber hinaus vermittelte die Schule Kenntnisse in der Mitarbeiterführung, Rhetorik, Agrarpolitik und in den Steuer- und Rechtslehre. Fragen des Tierschutzes sowie des Umwelt- und Naturschutzes spielten fächerübergreifend eine besondere Rolle. In einem Festvortrag brachte Ministerialrat Michael Karrer, zuständiger Referatsleiter im Bayerischen Landwirtschaftsministerium, die Zielsetzung der Bayerischen Agrarpolitik und damit auch der Landwirtschaftsschulen auf den Punkt: "Wachsen heißt in der Bayerischen Agrarpolitik nicht zwangsläufig größer, sondern besser werden."

Schulleiter Hans Vetter verdeutlichte die Rolle der Landwirtschaftsschule als Meisterschule: "Mit dem Abschlusszeugnis der Landwirtschaftsschule haben Sie 80 Prozent der Meisterprüfung bereits erledigt." Bei weiterhin erfolgreicher Bearbeitung der noch ausstehenden Prüfungsteile erhalten die Absolventen aus dem Landkreis Forchheim ihren Meisterbrief im Februar 2016.