Das Erlebnismuseum entsteht neben dem Amtsgericht in der St-Veits-Bastion, landläufig Rote Mauer (1 auf dem Festungsplan). Sie war die kleinste Bastion; von der größten, dem Martini- oder Neuwerk (12) im Stadtwesten ist nichts erhalten. Die Wappensteine befinden sich an der Ostwand der Mensa beim Herder-Gymnasium.
Das Nürnberger Tor wurde auf Höhe dieser Schule von der kleinen gleichnamigen Bastion (11) geschützt. Östlich des Tores war das südliche Wasserhaus(10); spärliche Zeugen seiner Existenz sind die Sandsteinquader, die die Wiesent vor den alten Stadtwerken einfassen und ein Wappenstein am Gebäude.
Entlang der Dreikirchenstraße tauchen in Gärten und Mauern immer wieder eben solche Quader auf. Sie stammen vom Henrici-Werk (9). Ein Stück der Mauer ragt noch hoch auf. Es bildet die Südgrenze der Schaalsvillen-Grundstücks und begrenzt heute den Sparkassen-Parkplatz.
Von den drei nach Osten gerichteten Bastionen ab dem Reuther Tor, der gleichnamigen Bastion und den beiden Valentini-Werken (8-6) fehlt jede Spur. Nur um das Petriwerk (oder Dernbach-Bastion und die Zwinger-Bastion mit nördlichem Wasserhaus (5-3) blieben im Stadtpark erhalten. Und das Mauerwerk zum Saltor-Turm und seine Bastion westlich der Pfalz.
Zur Festung gehörten die Kaserne und der Zeughof (heute Jugendzentrum und Ritter-von-Traitteur-Mittelschule).