Es ist wahrscheinlich die romantischste Veranstaltung des ganzen Jahres in Ebermannstadt - die Lichterserenade auf der Wiesent, aus gerichtet von der Freiwilligen Feuerwehr Ebermannstadt.

"An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit" möchte man dem gleichlautenden Top-Hit der Toten Hosen bei der 44. Auflage des Lichterfestes beipflichten. Über 2000 Bürger der Stadt hatten sich am Samstag zu diesem farbenprächtigen Spektakel eingefunden. Einmal mehr verbreitete die Serenade ihren eigenen Charme und zog die Zuschauer in ihren Bann.

Zunächst wurde ein Grillfest gefeiert. Anschließend gab sich der EBSer Blech-Mix unter der Leitung von Wojciech Grabietz die Ehre. Er faszinierte mit unwiderstehlichen Solos. Auch getanzt und getrunken wurde ausgiebig. Um in Feierstimmung zu kommen, waren also alle Voraussetzungen erfüllt.

Eingeleitet wurde dann das visuelle Schauspiel von den weiß wie Sterne leuchtenden, mit Kerzen bestückten Papierbooten die die Mittelschüler der Klassen 5a und 5b eigens für die Lichterserenade angefertigt hatten. Die Jungfernfahrt leiten dann die Mitglieder der Wasserwacht ein. Sie ließen die Boote einzeln zu Wasser.

"Wir haben betimmt über zwei Wochen an den Booten gebastelt", erklärte ein Schüler der 5b. "Sie sollten für diesen besonderen Anlass ja auch besonders schön werden," meinte er.

Das absolute Highligt des Abends, die Lasershow und das Feuerwerk, begann um 22.30 Uhr. "Das war wie Disko an Silvester" meinte ein sichtlich begeisterter Besucher. "Die Ganzen Farben und die tolle Musik, ich freue mich schon sehr aufs nächste Jahr." Seine Freundin konnte nur beipflichten: "Es war einfach geil."