Schulleiterin Rahner-Caelius und ihre Kollegin Susanne Schmitt sind schon ein wenig stolz, dass die Grundschule Neunkirchen die einzige Schule im Landkreis ist, die diese Auszeichnung bekommen hat. Völlig zu Recht, denn das Engagement der Kinder war außergewöhnlich.
Lauteten die Themen, mit denen die Kinder im Vorjahr den Preis einheimsten "Alternative Rohstoffe" und "Leben und Arbeitern in der Zukunft", wurden diese Bereiche heuer noch vertieft. So stand heuer die ökologisch angefertigte Schulkleidung und die Solarenergie im Mittelpunkt.
Die Kinder färbten die Schulkleidung mit Pflanzenfarben, aus dem Schulgarten. Daraufhin wurde der Schul-Dress von Mitarbeitern einer Behindertenwerkstatt bestickt. "Eine tolle Sache" urteilt die Schulleiterin.
Begeistert hat die Jury auch das Projekt Solarstrom. Drittklässler haben die Solaranlage auf dem Dach des Schulhauses erforscht und sich Spezialwissen angeeignet. Dies haben sie in Form von Referaten in den Unterricht eingebracht. Davon profitierten nicht nur die eigenen Klassenkameraden sondern alle Schüler, denn andere Klassen können den "Expertenvortrag" buchen. Darüber hinaus haben die Grundschüler Solarzellen gebaut.
"Was in Kopenhagen, Cancún und Nagoja im Großen passiert, leisten Bayerns Schülerinnen und Schüler im Kleinen; sie engagieren sich für den Umweltschutz und den Erhalt der Artenvielfalt" lobte der Bayerische Umweltminister Dr. Markus Söder bei der Preisverteilung in Nürnberg. Den Schülern liege die Umwelt besonders am Herzen. Deutschlandweit hatten sich 458 Schulen aus zehn Bundesländern beworben. 119 Preise gingen nach Bayern, 76 nach Nordbayern.