Sie hat es mehr mit der Klassik. Mozart, Haydn, Dvorak und so. Die Moderne empfindet sie wohl als zu hochfrequenz-lastik, zu disharmonisch.

Montagabend schaute die "Katze für alle" am Herder-Gymnasium, die wohl meistgestreichelte Spezies in Forchheim, beim Kammermusikabend der "Musen" vorbei. Begrüßte die Zuhörer mit Kraulaufforderung und legte sich dann auf einen freien Platz. Ließ sich auch durch das gehämmerte "Megalovania" des modernen Komponisten T. Fox nicht im Kurzschlaf stören. Räumte aber das Feld, als die Querflöte sich mit einem Stück von A. Roussel befasste. Das war zu schrill für die empfindlichen Ohren des schwarz-weiß gefleckten Hausbewohners.

Interessant zu beobachten, wie sich die Augen der Zuhörer von der Bühne entfernten und die Köpfe in einer Art La-Ola-Welle der Katze auf ihrem Weg nach draußen folgten.