"Ich finde die Situation ,Schule zu Hause‘ einfach nicht so schön, weil man keinen Lehrer hat, der einem etwas erklärt. Ich vermisse meine Lehrerin! Ich bekomme die Schulunterlagen nun immer von meiner Mutter ausgedruckt und mache meine Aufgaben dann jeden Tag selbstständig. Bei Fragen sind meine Eltern nun für mich da. Mir fehlen auch meine Freunde, mit denen ich in der Pause spielen kann. Nach der ,Schule zu Hause‘ gehe ich zwar eine Runde mit meinen beiden Hunden spazieren, aber man ist eben immer alleine. Ich habe nun mit einem 1000er-Puzzle angefangen, bastle und male viel ... und finde aber auch sonst nun mehr Zeit für mich selbst. Der Klarinettenunterricht findet nun über Skype statt. Das finde ich eigentlich spannend. Wir haben seit der Schulschließung angefangen, jeden Abend regelmäßig in der Familie ein Spiel zu spielen - denn auch meine Eltern arbeiten nun von zu Hause aus.

Ich sehe nun auch regelmäßig Nachrichten, um mich über das aktuelle Tagesgeschehen zu informieren. Der Online-Zugang des Fränkischen Tags ist dabei eine tolle Sache!"