Von den Tropen bis zu den Polkappen, von den Flüssen bis ins offene Meer, von der Wasseroberfläche bis in die Tiefsee: Müll im Meer ist ein globales Umweltproblem. Vor allem die Spuren unseres "Plastikzeitalters" sind allgegenwärtig. Ob Verpackungen, riesige Fischernetze oder unsichtbares Mikroplastik - unsere Ozeane verkommen zum Endlager für Millionen Tonnen an Plastikmüll.

Am Montag, 17. Juli, hält Sandra Schöttner, Meeresexpertin bei Greenpeace in Hamburg, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg einen Vortrag über die Ursachen und Folgen der Plastikverschmutzung im Meer und wirft einen kritischen Blick auf mögliche Lösungsansätze. Der Vortrag findet statt um 18.30 Uhr im Hörsaal C, Kochstraße 4/4.

Nicht nur für zahlreiche Meerestiere birgt der Müll Gefahren. Spätestens über die Nahrungskette landet das Plastik samt Giftfracht unter Umständen wieder beim Menschen. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen der Plastikverschmutzung im Meer und wirft einen kritischen Blick auf mögliche Lösungsansätze. Denn: Unsere Ozeane sind nicht nur faszinierend, sondern auch überlebenswichtig − für uns alle.


Expertin bei Greenpeace

Der Vortrag ist eingebettet in die Veranstaltungsreihe der Fränkischen Geographen-Gesellschaft im Rahmen des internationalen Wissenschaftsjahres "Meere und Ozeane".
Die 39-jährige Sandra Schöttner, die in Nürnberg geboren und aufgewachsen ist, ist Meeresexpertin bei Greenpeace Deutschland in Hamburg, mit mehr als 15-jähriger Erfahrung in Umweltschutz und Wissenschaft. Bereits vor ihrem Studium der Meeresbiologie an der Universität Bremen war sie ehrenamtlich und hauptamtlich in der internationalen Meeresschutzarbeit bei Greenpeace Deutschland und Greenpeace International in Amsterdam tätig.

Nach ihrer Promotion am Max-Planck-Institut und an der Jacobs University Bremen - mit Feldarbeit in Norwegen, Schweden, Jordanien und auf Hawaii - folgte ein Forschungsaufenthalt an der Universität Bergen in Norwegen. 2014 kehrte sie zu Greenpeace Deutschland zurück, wo sie seitdem an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik arbeitet.