Spätestens jetzt ist Gößweinstein eine der größten Narrenhochburgen in der gesamten Fränkischen Schweiz. Über 1000 Narren von Hiltpoltstein bis Pottenstein, von Kühlenfels bis Oberailsfeld und natürlich aus dem Markt Gößweinstein und seinen Außenorten boten den rund 5000 Zuschauer an den Straßenrändern ein großartiges Faschingserlebnis. Es hagelte zentnerweise Bonbons, Süßigkeiten, Obst und Hochprozentiges von den Faschingswagen.


Die Schlümpfe aus Kohlstein



Angeführt wurde der längste Zug seit Bestehen des Faschingsumzugs in Gößweinstein von der Stadtkapelle Pottenstein, den Präsidenten, dem Elferrat und der Senatoren vom Narrenkübel. Als weitere Kapelle im Zug: der Musikverein Gößweinstein und Schlusslicht wie immer das närrische Dorf Kohlstein mit alleine über 50 Aktiven, diesmal alle in Schlumpfkostümen und mit einem rollenden Schlumpfdorf mit riesigem Fliegenpilzhaus in der Mitte.

Hühnerloh rückte mit einer Geldmaschine an und meinte "Merkel und Sarkozy machen unser Geld noch hie". Die Jugend aus Oberailsfeld feierte Kerwa und hatte zu diesem Zweck einen BMW in der Mitte zersägt, verlängert und schließlich wieder zusammengeschweißt. Sachsendorf übte mit Humor an der Atomkraft Kritik und auch die dunkel gewandeten Preßknock-Hexen aus Kleingesee waren dabei.

Schön anzusehen war auch der Wagen des des Kindergartens Stempferhof mit vielen Schafen im Schlepptau sowie die unzähligen Clowns, Hexen und Pilze.