Aktueller Stand zum Coronavirus - Jetzt für Newsletter anmelden

Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle finden Sie in unserer interaktiven Karte - inklusive letztem Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 27.11.2020, 13.20 Uhr: Aktuell 291 Infizierte im Kreis Forchheim

Wie das Landratsamt Forchheim am Freitag (27. November 2020) mitteilt, sind derzeit 291 Menschen aus dem Landkreis nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der Genesenen beträgt 863 - insgesamt gibt es damit bisher 1166 Infektionen im Kreis Forchheim.

Leider ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf zwölf. 

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Update vom 20.11.2020, 11.30 Uhr: Neue Corona-Fälle in Seniorenheimen

Im Landkreis Forchheim steigt die Zahl der Corona-Infektionen erneut an. Wie das Landratsamt Forchheim am Freitag (20.11.2020) mitteilte gab es 29 Neuinfektionen. Laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist am Donnerstag eine weitere Person in Zusammenhang mit Corona verstorben, Stand heute bleibt die Zahl der Verstorbenen bei sechs.

Von den Neuinfektionen sind auch zwei Seniorenheime im Landkreis betroffen, wie ein Sprecher des Landratsamtes auf Nachfrage des Fränkischen Tags bestätigte. Welche Einrichtungen und wie viele Infizierte ist dort gibt, ist allerdings nicht bekannt.

Das Landratsamt gab jedoch die Auskunft, dass unter den zwei Todesfällen, die bereits am Mittwoch (18.11.2020) gemeldet wurden, auch ein Bewohner oder eine Bewohnerin einer Senioreneinrichtung war. Inzwischen liegt die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, bei sechs im gesamten Landkreis Forchheim.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region liegt noch immer über 100 pro 100.00 Einwohnern, jedoch leicht unter dem oberfränkischen Durchschnitt. Nach aktuellem Stand beträgt der Inzidenzwert 117,9 (Stand: 20.11., 0.00 Uhr).

Maskenpflicht in Forchheim ab Samstag gelockert

Dennoch wird ab sofort die Maskenpflicht in Forchheim gelockert, wie das Landratsamt am Freitag mitteilte: Das Bayerische Verwaltungsgericht in Bayreuth hat einer Beschwerde von zwei Bürgern der Stadt Forchheim zum Teil stattgegeben. Die Maskenpflicht wird ab Samstag (21.11.2020) für den Paradeplatz und den Rathausplatz aufgehoben, für andere Orte wird sie zudem zeitlich beschränkt.

In der Hauptstraße gilt die Maskenpflicht von Montag bis Samstag zwischen 06.00 und 19.00 Uhr. Am Bahnhofsplatz gilt sie nur noch zwischen Montag und Freitag ebenfalls zwischen 06.00 und 19.00 Uhr. Feiertag sind von der Pflicht in beiden Fällen ausgenommen.

Update vom 10.11.2020, 16.20 Uhr: Landkreis meldet 210 positiv getestete Menschen

Im Landkreis Forchheim gibt es aktuell 210 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Das meldet das Landratsamt in einer aktuellen Pressemitteilung. Vier Personen sind mit dem Coronavirus verstorben. Die Inzidenz liegt bei 124,78. 

Update vom 05.11.2020, 16.00 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt über 100 - härtere Regeln für Schulen und Kitas

Im Landkreis Forchheim ist der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner über 100 gestiegen. Wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte, liegt der Wert derzeit bei 123,92, laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wurden im Vergleich zum Vortag 31 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

Laut Landratsamt treten die Infektionen vermehrt in Schulen und Kindertagesstätten auf. An der Realschule Ebermannstadt wurde zuletzt bei 13 Schülern und fünf Lehrkräften im Rahmen eines Massentests eine Infektion festgestellt.

Ab Montag, dem 9. November 2020, gelten daher in allen Schulen und Kitas im Landkreis verschärfte Corona-Regeln. Sie sollen vorerst für zwei Wochen, also bis zum Freitag, den 20. November 2020, gelten.

  • Grundschulen: Der Unterricht wird im Regelbetriebt fortgesetzt, es gilt jedoch für alle Jahrgangsstufen Maskenpflicht - auch am Sitzplatz im Klassenzimmer.

  • Weiterführende Schulen:
    • Im Unterricht muss zwischen den Schülern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
    • Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen müssen auch während dem Unterricht Mund-Nasen-Schutz tragen.
    • Alle Lehrkräfte und sonstiges unterrichtendes Personal müssen während dem Unterricht Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt ebenso für das Personal der schulischen Ganztagesbetreuung und der Mittagsbetreuung.
    • Kann der Mindestabstand - zum Beispiel aufgrund der baulichen Gegebenheiten - nicht eingehalten werden, müssen die Klassen geteilt werden. Der Unterricht muss dann in Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel zwische Präsenz- und Distanzunterricht stattfinden.

  • Kindertagesstätten: Es müssen feste Gruppen festgelegt werden, auch ein Wechsel der Erzieherinnen und Erzieher ist nicht mehr gestattet.

Die Regeln wurden insbesondere für weiterführende Schulen verschärft, da es dort bisher am häufigsten zu Corona-Fällen kam. In Grundschulen und Kitas seien dagegeen eher selten Infektionen festgestellt worden, um aber dennoch die Nachverfolgung im Fall einer Infektion zu ermöglichen, sieht das Landratsamt die Anordnung von festen Gruppen als angebracht.

Update vom 04.11.2020, 13.55 Uhr: Landrat appelliert, sich nicht einfach so testen zu lassen 

Forchheims Landrat Dr. Hermann Ulm appelliert an die Bürgerinnen und Bürger Forchheims, auf Corona-Tests auf freiwilliger Basis zu verzichten. 

"Leider muss ich Sie bitten, sich auf freiwilliger Basis derzeit nur testen zu lassen, wenn Sie wirklich eine Notwendigkeit sehen, um die Labore zu entlasten und die wichtigen Ergebnisse schneller zu erhalten,“ heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes Forchheim. 

Derzeit sind die Laborkapazitäten bundesweit überlastet. Deshalb kommt es jetzt schon zu Verzögerungen von Testergebnissen.

Bei Testungen, welche durch den ASB am Testzentrum an der Ruhalmstraße in Forchheim ohne Auftrag des Gesundheitsamts freiwillig vorgenommen wurden, erhält das Gesundheitsamt den Befund nur, wenn das Testergebnis positiv ist. In diesem Fall werden getestete Bürger unverzüglich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamts informiert, heißt es in der Pressemitteilung.

Bei negativen Testergebnissen werden die Bürger direkt vom Labor über den Ihnen bereitgestellten QR-Code informiert. Das Ergebnis bei Schüler-Reihentestungen erfahren Betroffene über die jeweilige Schule.

Weitere Informationen stellt das Landratsamt Forchheim unter www.lra-fo.de zur Verfügung.

Lesen Sie auch: Bambergs OB und Landrat kritisieren Bayerns Teststrategie

Update vom 28.10.2020, 15.10 Uhr: Stufe 2 für Kindertagesbetreuung

Laut Landratsamt wurden im Landkreis Forchheim  in den vergangenen 7 Tagen 61,1 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner nachgewiesen. Die Corona-Ampel zeigt daher seit dem 26.10.2020 die Farbe rot. Diese Ampel-Stufe gilt mindestens für eine Woche. Erst wenn mindestens sechs Tage am Stück der Wert unterschritten wird, stellt sich die Ampel wieder um.

Maßgeblich hierfür ist die Einstufung auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Das Ministerium aktualisiert täglich um 15.00 Uhr die Seite und greift hierfür auf die Daten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zurück.

Die Daten auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (RKI) können hiervon leicht abweichen.

Diese Regeln gelten ab Donnerstag in Kitas

Wie das Landratsamt außerdem am Mittwoch (28.10.2020) mitteilt, gilt für die Kinderbetreuung im Landkreis Forchheim ab Donnerstag, 29.10.2020, die Stufe 2. Das Gesundheitsamt des Landkreises Forchheim habe sich auf Grund des örtlichen Infektionsgeschehens für diese Stufe entschieden.

Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Mund-Nasen-Bedeckung nur für das Personal
  • feste Gruppen
  • Einnahme der Mahlzeiten in festen Gruppen
  • Kinder mit leichtem Schnupfen und/oder gelegentlichem Husten ohne Fieber und Ohren Kontakt zu SARS-CoV2 Infizierten dürfen die Einrichtung besuchen

Diese Entscheidung mit der Stufe 2 gilt für die Kindertagesbetreuung im Landkreis Forchheim vorerst bis zum 8.11.2020

Weitere Informationen zu den geltenden Regeln und Maßnahmen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums und auf der Seite des Landratsamtes Forchheim.


Aktuell sind Klassen an acht Schulen im Landkreis Forchheim in Quarantäne. Ab Donnerstag, 29.10.2020, bleibt die Realschule in Ebermannstadt bis zum Ende der Herbstferien (08.11.2020) geschlossen.

Update 26.10.2020, 18.30 Uhr: Corona-Ampel steht im Landkreis Forchheim auf rot

Im Landkreis Forchheim wurden in den letzten 7 Tagen 54,0 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner nachgewiesen. Die Corona-Ampel zeigt daher ab dem 26. Oktober 2020 die Farbe rot. Ab dem 27. Oktober 2020 gelten damit automatisch weitere Beschränkungen.

Der sprunghafte Anstieg der Infektionszahlen in den letzten Tagen geht dabei auf mehrere Ursachen zurück und begrenzt sich nicht auf einzelne Hotpots. Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen hat daher für das Gesundheitsamt oberste Priorität. Landrat Hermann Ulm bittet die Bevölkerung, sich streng an die vorgegebenen Beschränkungen und die allgemein geltenden Hygienevorgaben zu halten: „auch wenn die jetzt eintretenden Regelungen uns wieder mehr einschränken, bitte ich um Einhaltung, um diesen besorgniserregenden Trend zu stoppen.“ 

Mit der 7-Tages-Inzidenz von über 50 gelten neben den allgemeinen Regelungen der Siebten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung folgende weitergehende Beschränkungen:

  • Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten auch am Platz.

  • Es wird eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 22 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr ein Alkoholverbot.

  • Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt.

Das Landratsamt Forchheim hat durch Allgemeinverfügung folgende Plätze als stark frequentiert eingestuft:

  • Forchheim: Paradeplatz und Rathausplatz mit Hauptstraße (Fußgängerzone), Bahnhofsplatz
  • Damit gilt an diesen Orten ab dem 28. Oktober 2020 eine Maskenpflicht auch im Freien.

Für die Kindertagesbetreuung gilt die Stufe 3 des Rahmen-Hygieneplans mit Ausnahme der Reduktion der Gruppengrößen. 

67 Corona-Infektionen in der Region Forchheim

Laut Angaben des Landratsamtes wurden (Stand: 26. Oktober 2020) 67 Menschen im Landkreis Forchheim positiv auf das Coronavirus "Sars-CoV-2" getestet. Damit gab es bislang 424 Infektionen in der Region. 

Die 67 Infizierten stammen mehrheitlich aus Forchheim (21), Eggolsheim (14), Ebermannstadt (5) und Neunkirchen (4). 

Update vom 19.06.2020, 10.25 Uhr: Forchheim erklärt sich für Coronavirus-frei 

Der Landkreis Forchheim ist Coronavirus-frei: Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung meldet, seien bereit seit dem 27. Mai keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden.

Seit Beginn der Pandemie seien im Landkreis bei 116.057 Einwohnern 206 Fälle registriert worden, 202 gelten als genesen, vier Personen sind verstorben.

Wann Corona-Patienten als genesen gelten

Fälle gelten laut Landratsamt Forchheim als genesen, wenn kein Tod eingetreten ist und

  • Der Erkrankungsbeginn bzw. wenn nicht vorhanden, das Meldedatum, länger als zwei Wochen zurückliegt, keine Hospitalisierung vorlag, keine Symptome mehr vorhanden sind und zwei Abschlusstests negativ waren
  • bei Hospitalisierten das Entlassungsdatum mindestens sieben Tage zurückliegt,
  • bei Hospitalisierten ohne vorliegendes Entlassungsdatum der Erkrankungsbeginn bzw. wenn nicht vorhanden das Meldedatum mindestens 28 Tage zurückliegt, oder
  • Informationen zur Hospitalisierung nicht vorliegen und der Erkrankungsbeginn bzw. wenn nicht vorhanden das Meldedatum mindestens 28 Tage zurückliegt.

„Mit der Einhaltung der für alle schwierigen Kontaktbeschränkungen haben Sie alle gemeinsam dazu beigetragen, dass wir im Landkreis Forchheim nur sehr wenige Erkrankungen und noch weniger Todesfälle zu verzeichnen haben. Die Einschränkungen haben sich gelohnt. Dafür danke ich Ihnen recht herzlich", so Landrat Dr. Hermann Ulm.

Ulm appelliert an alle, weiterhin achtsam mit dem Virus umzugehen und vor allem die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, um sich selbst, Familie und Freunde weiterhin vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.

Update vom 26.04.2020, 07.00 Uhr: Neue Beatmungsgeräte für Forchheimer Klinikum

Das Forchheimer Klinikum hat seine Kapazitäten für künstliche Beatmung erweitert: In Krankenhaus gibt es nun vier neue Beatmungsgeräte. 

Geschäftsführer Sven Oelkers sieht das Klinikum "gut gerüstet für die weitere Versorgung der Covid-19-Patienten im Kreis Forchheim." Landrat Herrmann Ulm sagt dazu: "Es ist gut zu wissen, dass unser Klinikum für den Ernstfall gut aufgestellt ist. Dafür war auch die Beschaffung der Geräte geboten."

Mehr als 300 Beatmungsgeräte seien bereits an bayerische Krankenhäuser ausgeliefert worden, erklärt Gesundheitsministerin Melanie Huml. "Hinzu kommen Geräte, die auf Initiative der Krankenhäuser selbst über eigene Kontakte bestellt wurden, wie im Fall von Forchheim. Für sie übernimmt der Freistaat die Kosten zu 100 Prozent."

Der ärztliche Direktor des Klinikums beurteilt die aktuelle Lage rund um das Coronavirus wie folgt: "Obwohl sich aktuell die Dramatik dieser Pandemie abschwächt, gilt es weiterhin wachsam zu bleiben. Die zusätzlichen Beatmungsgeräte tragen dazu bei, dass wir für eine mögliche zweite Coronawelle noch besser aufgestellt sind."

Die aktuellen Zahlen im Überblick: Derzeit sind im Kreis Forchheim 197 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten bereits 150 genesen. 

Update vom 09.04.2020, 09.15 Uhr: Rathaus im Landkreis von Corona lahmgelet - Bürgermeister hält die Stellung

Im Landkreis Forchheim ist eine Gemeinde aktuell besonders vom Coronavirus betroffen: In Hallerndorf läuft das Rathaus aktuell im Notbetrieb. Vier von zehn Mitarbeiter wurden positiv auf Corona getestet, die restlichen sechs sind aktuellin Quarantäne. Die Stellung im Rathaus hält indes der noch bis zum 30. April 2020 amtierende Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG). Am Telefon sagt er, "Alle erkrankten Mitarbeiter befinden sich auf dem Weg der Besserung." Schon bald soll der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Update vom 03.04.2020, 11.45 Uhr: Mülltonnen quellen über - Forchheim schlägt Alarm

Die Stadtverwaltung Forchheim stellt eine zunehmende Vermüllung des Stadtbereichs fest. Die öffentlichen Mülleimer quellen von Hausmüll über. Die Stadtverwaltung bittet eindringlich darum, die üblichen Entsorgungswege zu nutzen. Die Müllabfuhr erfolgt laut Angaben des Landratsamt planmäßig. Nähere Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel.

Update vom 01.04.2020, 15.20 Uhr: Landratsamt meldet weitere Fälle - Tests jetzt auch nach Überweisung vom Hausarzt

Das Landratsamt Forchheim hat am Mittwochnachmittag (01.04.2020) bekannt gegeben, dass die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Landkreis auf 98 gestiegen ist. 20 Menschen gelten bisher als genesen.

Zudem weist die Behörde auf die Ausweitung der Abstrichstelle im Landkreis hin. Nach wie vor werden Kontaktpersonen ersten Grades vom Gesundheitsamt verständigt und erhalten telefonisch einen individuellen Termin zum Testen. Diese Tests führt weiterhin das Gesundheitsamt Forchheim mit Unterstützung des Personals des BRK durch.

Zusätzlich können aber ab sofort auch Personen auf Überweisung des Hauarztes oder der kassenärztlichen Vereinigung (116 117) getestet werden. Die Stelle ist am Nachmittag nur für Personen mit einem Untersuchungsauftrag der kassenärztlichen Vereinigung und mit Überweisung durch den Hausarzt vorgesehen. Spontane Besuche ohne Auftrag sind zwecklos.

Zu beachten ist folgender Ablauf: Personen, die Symptome haben, rufen wie bisher ihren Hausarzt an. Alternativ können sie den Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) unter der Nummer 116 117 kontaktieren. Der Hausarzt oder die KVB bestimmen dann, ob ein Test gemacht wird, nehmen die Daten auf  und geben diese an das Landratsamt weiter. Ein Team am Landratsamt kontaktiert dann die einzelnen Patienten telefonisch und vereinbart individuelle Termine an der Abstrichstelle.

Die Person fährt im Auto zur Abstrichstelle und bleibt im Auto sitzen. Die Person schreibt ihren Vor- und Nachnamen sowie das Geburtsdatum groß auf einen Zettel, den sie in die Windschutzscheibe des Autos legt. Am Kontrollpunkt wird der Name mit der gemeldeten Liste bei geschlossenem Fenster überprüft. Nur wer vom Hausarzt oder der KVB gemeldet worden ist, kann mit dem Auto passieren und zum Parkplatz vor der Herder Sporthalle fahren. Dort bleibt die Person im Auto sitzen, lässt das Fenster herunter und der Abstrich wird entnommen. Die Stelle ist dafür mit Ärzten der KVB und Personal des BRK ausgestattet. Dieses Drive-by-Verfahren hat den Vorteil, dass ein Ansteckungsrisiko minimiert wird. Für Personen, die kein Auto zur Verfügung haben, wird ein gesonderter Termin vereinbart.

Die beschrifteten Proben des Gesundheitsamtes vom Vormittag werden dann gesammelt ins Labor des Landesamtes für Gesundheit- und Lebensmittelsicherheit in Erlangen gebracht. Die Proben der  KVB werden gesammelt in ein Labor in Nürnberg gebracht. Nach Vorliegen der Ergebnisse werden die einzelnen Personen kontaktiert. Bei der Abstrichstelle erfolgt keine Behandlung, Untersuchung oder Diagnostik der jeweiligen Personen. Es wird nur der Abstrich entnommen. Wichtig: Alle Patienten müssen ihre Versicherungskarte der Krankenkasse mitbringen.

Update vom 26.03.2020, 12.45 Uhr: Erster Coronavirus-Toter aus Forchheim

Ein Mann aus dem Landkreis Forchheim ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das gab das zuständige Landratsamt am Donnerstagmittag (26. März 2020) bekannt.  

Dabei handelt es sich um einen 85-Jährigen. Er war in Behandlung in einer Klinik in Bayern. "Er war gesundheitlich vorbelastet", heißt es von Seiten der Behörden.

Weitere Informationen zur Lage im Forchheimer Klinikum finden Sie hier.

Update vom 18.03.2020: WhatsApp-Kettenbrief zu Coronavirus sorgt in Forchheim für Verunsicherung

Aktuell kursiert in Forchheim eine Sprachnachricht via WhatsApp: Darin ist die Rede davon, dass derzeit zwei schwerstkranke Coronavirus-Patienten im Forchheimer Krankenhaus behandelt werden. Sie seien jeweils 60 Jahre alt und an Herz- sowie Lungenmaschinen angeschlossen. 

Dabei handelt es sich um eine Falschmeldung. Das berichtet Kreisrat Sebastian Wiegärtner via Facebook. Er hat eigenen Angaben zufolge beim zuständigen Landratsamt nachgefragt. 

Der Verfasser der Sprachnachricht werde bereits ermittelt, so Wiegärtner weiter. "Ich verurteile solche Taten und kann nicht verstehen, wie jemand in der Lage ist in der momentanen Situation für solch eine Verunsicherung bei unseren Bürgerinnen und Bürgern zu sorgen", so der FDP-Politiker.

Auch das Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz warnt auf seiner Facebook-Seite vor der Nachricht. Es sei lediglich ein Patient in stationärer Behandlung. Der Rest sei "reine Panikmache".

Aktuell sind in der Region Forchheim acht Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 

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