Nach über fünf Jahren wird am Sonntag, 3. Juni, wieder einmal der "Chor der Chorleiter im Fränkischen Sängerbund" in der Konferenzhalle der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf zu Gast sein. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.
Wie die Diakonie-Gemeinschaft in einer Pressemitteilung schreibt, wurde der Chor 1966 beim einem Aufbaukurs für Chorleiter auf Burg Feuerstein ins Leben gerufen. Studiendirektor Heinz Wilk aus Lichtenfels hat seit über 25 Jahren die musikalische Leitung des Chores in der Hand. Zur Zeit sind über 40 Aktive registriert, die regelmäßig aus fast allen Teilen Frankens in Fahrgemeinschaften zu den Proben in Forchheim anreisen.

Und zwischendurch das Blech


Für das Benefiz-Konzert hat der Chor der Chorleiter einen Querschnitt aus seinem Repertoire ins Auge gefasst. Vom ehemaligen Kantor der Kreuzkirche und der Frauenkirche in Dresden Julius Otto (1804-1877) wird in einem geistlichen Teil, der 23. Psalm erklingen (Klavier: Rolf Otto).
Lieder der Romantik von Schubert, Schumann und Mendelssohn-Bartholdy, sowie Chansons nach Texten von Ringelnatz stehen auf dem Programm.
Hinzu kommen Volkslieder, von fränkischen Komponisten modern gesetzt, zu Gehör. Feine Kontrapunkte setzt zwischendurch das Tiefe Blech-Ensemble "Blechreiz". Diese junge Gruppierung aus dem Raum Emskirchen/Herzogenaurach spielt ausschließlich mit Posaunen, Euphonium und Tuba. Alles Instrumente also, die eher als "tiefes Blech" gelten können.

Der Eintritt ist frei. Die Besucher sind aber aufgerufen, für die sozial-diakonische Arbeit der Diakonie-Gemeinschaft in Rumänien zu spenden.