Am Freitag und Samstag wird es laut rund um die Burg. Viele Besucher werden zum Soundfeel-Festival erwartet. Am ersten Abend um 21 Uhr werden die Chicolores auf die Bühne treten. Seit 15 Jahren gibt es die Gruppe schon, und die sechsköpfige Band freut sich auf den Auftritt. Während sie in letzter Zeit schon in Ansbach, Fürth und Zirndorf zu hören waren, kommen die Chicolores nun in ihre Heimat.
Die Mitglieder der Cover-Band stammen aus dem Landkreis Forchheim, und so freut sich Bastian Götz, Gitarrist der Chicolores, auch bereits auf den ersten Auftritt beim Soundfeel. Im Interview mit dem FT erzählt er von seiner Band und deren Erwartungen an das Festival auf Burg Feuerstein.

Können Sie ihre Musik in einem Satz beschreiben?
Bastian Götz: Grundsätzlich machen wir alles, was tanzbar ist: Black Music, 90ies-Dance, Offbeat und Disco-Perlen. Also alles, was in die Beine geht und Spaß macht.

Waren Sie schonmal beim Soundfeel-Festival?
Unser Bassist war die letzten Jahre dort - auch weil er beruflich dort eingespannt war. Neben dem Bassisten war auch unser Sänger schon vor Ort. Wir als Chicolores haben aber noch nicht beim Soundfeel gespielt und ich selbst war auch noch nie auf dem Festival. Das ist das erste Mal, dass wir jetzt dort spielen und soweit ich weiß, sind wir auch die erste Cover-Band, die dort überhaupt dabei ist.

Kennen Sie die Location?
Die Burg Feuerstein kennen wir sehr gut. Wir haben 2001 beim 14. Burgfest dort schon gespielt.

Was erwartet den Besucher, wenn die Chicolores die Bühne beim Soundfeel betreten?
Dicke Beats, voll auf die Mütze - vom ersten bis zum letzten Takt.

Auf was freuen Sie sich bei dem ja eher kleinen Soundfeel-Festival besonders?
Ich freue mich einfach auf den Festvial-Vibe. Und natürlich auf - hoffentlich - viele Leute und gutes Wetter. Außerdem freue ich mich auf ein schönes kühles Bierchen, bei dem ich dann die Atmosphäre aufsaugen kann.

Kennen Sie eine der anderen Bands, die spielen?
Ich habe noch keine der anderen Bands live gesehen.

Werden Sie sich dann etwas anhören?
Klar, hören wir uns was an. Ich denke auch, wir werden schon nachmittags dort sein. Dann werden wir uns die anderen Bands natürlich anhören. Das gehört bei einem solchen Festival ja auch dazu. Und wir wollen natürlich gucken, was die Kollegen so machen.

Was ist das wichtigste bei einem Festival?
Das "A" und "O" bei einem Festival ist klar das Wetter. Bei schlechtem Wetter kommen einfach nicht so viele Leute. Bei einem Fest wie dem Annafest, da kann man auch als Band ziemlich sicher sein, egal welches Wetter, die Leute kommen trotzdem. Aber wir hoffen für das Soundfeel nur das Beste und dass es richtig gut besucht wird. Ich denke, dass es dann ein richtig geiler Abend wird.


Infos rund ums Festival


Veranstaltung Das Soundfeel-Festival findet 2015 zum sechsten Mal statt. Erstmals spielen in diesem Jahr die Bands auf Burg Feuerstein.

Programm am Freitag Einlass ist ab 17 Uhr. 18 bis 19 Uhr: Sound Organic Matter; 19.30 bis 20.30 Uhr: dicht&ergreifend; 21 bis 22.30 Uhr: Chicolores; 23 bis 24 Uhr: Felix Zuppe

Programm am Samstag Einlass ist ab 16 Uhr. 17.30 bis 18.30 Uhr: Beisser; 19 bis 20.30 Uhr: Rainer von Vielen; 21 bis 22.30 Uhr: Claire; 23 bis 24 Uhr: Lumor.

Busshuttle Vom Bahnhof Ebermannstadt zur Burg Feuerstein: Freitag, 17 Uhr und am Samstag, 16 Uhr. Von der Burg Feuerstein zum Bahnhof Forchheim: Freitag, 23.45 Uhr, Samstag, 23.45 Uhr, Sonntag 10 Uhr. Die Shuttlezeiten sind so gesetzt, dass jeweils die Züge erreicht werden können. Ein Taxi von der Burg zum Bahnhof in Ebermannstadt kostet laut Veranstalter bei vier Gästen pro Person nur zwei Euro.

Tickets Festivalticket 35 Euro, (Volksbank-Kunden zahlen nur 32 Euro),Tagesticket Samstag 25 Euro, Tagesticket Freitag 20 Euro, Camperticket 10 Euro, zzgl. VVK-Gebühren, Pendelbus 5 Euro.

Informationen zu den Bands und alles rund um das Festival finden Sie auf www.der-sommer-wird-laut.de.