Da Anzeigen gegen Unbekannt zu oft ins Leere gingen, regten Mitglieder des Gemeinderates an, einen Fond zu gründen, aus dem die Schäden beglichen werden könnten. Jürgen Langenfelder schlug vor, dass jeder Brauerei-Wanderer, der eine Urkunde erhält, eine Schutzgebühr von einem Euro zahlen solle. Ernst Rothenbach sah in dem zunehmenden Vandalismus ein gesellschaftliches Problem. Gerhard Stadter regte an, in den Brauereien und am Weg schriftlich darauf hinzuweisen, dass Sachbeschädigung strafrechtlich verfolgt werde. Schließlich einigte man sich darauf, das Problem bei einem Gespräch mit den Wirten zu vertiefen.

Rat will Bedenkzeit


Das Gremium beschäftigte sich auch mit dem Antrag von Oskar Bäuerlein, der einen 60 Zentimeter breiten, geschotterten Fußweg vom "Lesauer Weg" zur Schulstraße haben will, der am "Hauses der Gemeinde" entlang führt. Der Weg diene allen, um zum Haus der Gemeinde oder zum Feuerwehrhaus zu gelangen. Der Antragsteller erklärte sich bereit, den Weg in Eigenleistung zu errichten. Der Gemeinderat indes erbat sich Bedenkzeit. Bürgermeister Ludwig Bäuerlein (CSU/UW) sicherte zu, dass sich der Gemeinderat mit dem Anliegen befassen werde. Schließlich erinnerte Gemeinderat Adalbert Söhnlein daran, dass das Spielmobil des Kreisjugendringes am Freitag, 10. August, nach Sachsendorf komme. Hierzu seien alle Kinder, auch gemeindeübergreifend, eingeladen.

Bürgermeister Bäuerlein gab abschließend bekannt, dass die Gemeinde für die Kleinkläranlagen in Kobelsberg, Dörnhof und Zochenreuth einen Zuschuss von 141 000 Euro überweisen bekommen habe. akw