Erhebliche Schäden hat ein Feuer in der Nacht zum Freitag an einem Mehrfamilienhaus in der Merowingerstraße verursacht. Wie die Forchheimer Feuerwehr mitteilt, war sie zuvor von der Leitstelle in Bamberg von dem Brand in Kenntnis gesetzt worden. In der Alarmierung der Leitstelle sei zunächst die Rede gewesen von einer "unklaren Rauchentwicklung im inneren einer Dachgeschosswohnung".

Wie sich schließlich am Einsatzort herausstellte, hatte sich Dämmmaterial, das zwischen der Innen- und Außenwand des Gebäudes im Bereich eines Außenkamins verbaut worden war, aufgrund einer enormen Hitzeentwicklung entzündet. Die Hitze rührte von einem Holzofen, der zum Zeitpunkt des Vorfalls befeuert war.

Zahlreiche Glutnester

Nachdem auch ein inzwischen an die Einsatzstelle gerufener Schornsteinfeger die Lage überprüft hatte, musste schließlich die Feuerwehr den Außenkamin demontieren. Ferner öffnete sie die Fassade, um die zahlreichen Glutnester löschen zu können. Auch Teile der Dachabdeckung öffnete die Feuerwehr anschließend noch.
Erst nachdem mehrere Kontrollen mit der Wärmebildkamera ein positives Bild von der Lage vor Ort zeichneten, konnten die insgesamt 17 eingesetzten Forchheimer Feuerwehrleute wieder abrücken. Insgesamt sind die Forchheimer Feuerwehrler drei Stunden im Einsatz gewesen.

Die Polizeiinspektion Forchheim hat die Ermittlungen zur Brandursache in der Zwischenzeit aufgenommen.
Wäre der Schwelbrand unentdeckt geblieben, hätte sich nach Überzeugung der Feuerwehr innerhalb kurzer Zeit ein Dachstuhlbrand mit weit höherem Sachschaden entwickeln können.