"Der Falkenauer", "Slavnostni", "Hanna Polka" und andere bekannte böhmisch-mährische Musikstücke wurden dem begeisterten Publikum gekonnt vorgetragen. Besondere Beachtung fand aber die Dudelsackpolka, bei der Barbara Holfelder und Alex Muth versiert die Klarinettensolos bestritten.

Kleine Einlagen

Nach der Pause übernahm Dirigentin Julia Pleichinger mit ihren "Ehrabocher Musikanten". Selbst wenn Innsbruck nicht in Böhmen liegt, begann der zweite Teil mit dem dort geschriebenen Ruetz-Marsch. Auch die Ehrabocher zogen die Zuhörer mit ihren musikalischen Darbietungen in ihren Bann. Zum Teil versahen sie ihre Stücke mit kleinen Einlagen. So kamen bei "Du kannst Knödel kochen" Musiker-Frauen mit Tellern, auf denen Knödel lagen, vor die Bühne. Das lag aber vor allem an der souveränen Art, die ausgesuchten Stücke vorzutragen.
Bei der Anna-Polka konnten die Solisten Andreas Pleichinger am Tenorhorn und Jürgen Frohnhöfer an der Trompete brillieren, und bei mehren Stücken zeigten Julia Pleichinger und Helmut Winter ihr Gesangstalent.
Beschlossen wurde der unterhaltsame Abend wie immer gemeinschaftlich von beiden Musikgruppen. Zuerst spielten die Akteure miteinander "Auf der Vogelwiese", um dann mit dem Böhmischen Traum den Abend zu beenden. Das sahen allerdings die Zuhörer anders, sie wollten noch kein Ende und forderten eine weitere Zugabe, die auch gerne gewährt wurde. an