Die Dienststelle Bayreuth der Autobahndirektion Nordbayern beginnt am Montag, 18. Mai, mit den Arbeiten für bauliche Anlagen, die zur Verlängerung der temporären Seitenstreifenfreigabe auf dem Streckenabschnitt der A73 zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Süd und Baiersdorf-Nord notwendig sind.

In der ersten Bauphase, die voraussichtlich bis zum 7. Juni dauern wird, wird die Anschlussstelle Baiersdorf-Nord in Fahrtrichtung Nürnberg gesperrt. Die Baumaßnahme umfasst alle Arbeiten, die notwendig sind, um die seit 2008 im Betrieb befindliche sogenannte temporäre Seitenstreifenfreigabe auf der Fahrbahn Richtung Nürnberg über die Anschlussstelle Baiersdorf-Nord hinaus bis zur Anschlussstelle Forchheim-Süd zu verlängern.
Durch die Anlagen der temporären Seitenstreifenfreigabe werden die Voraussetzungen geschaffen, um verkehrsabhängig eine dritte Fahrspur für den Verkehr freigeben zu können.

Mit Kameramasten

Zu den Hauptarbeiten gehören eine Verbreiterung der Fahrbahn, Verstärkung des Fahrbahnaufbaues, Anlegen von Nothaltebuchten, Anlegen von zusätzlichen Ein- und Ausfahrtsspuren an der Anschlussstelle, Aufstellung von Schilderbrücken und von Kameramasten zur Verkehrsüberwachung sowie aufwendige Steuerkabelverlegungen.

Gleichzeitig werden auf dem Streckenabschnitt die Fahrbahndecken saniert und die Schutzeinrichtungen sowie die Entwässerungsanlagen erneuert. Hiervon ist auch die Fahrbahn in Richtung Bamberg betroffen.

Alle Arbeiten sollen bis Anfang November abgeschlossen sein. Insgesamt sind sechs Einzelbauphasen mit unterschiedlichen Verkehrsführungen notwendig. In allen Phasen stehen dem Verkehr in beiden Richtungen jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

In der ersten Phase vom 18. Mai bis zum 7. Juni wird sowohl der Ausfahrtsast als auch der Einfahrtsast der Anschlussstelle Baiersdorf-Nord in Richtung Nürnberg gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Forchheim-Süd beziehungsweise über die Anschlussstelle Möhrendorf Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund zehn Millionen Euro.