Dort lernte der Jubilar seine spätere Frau, die aus Taschendorf bei Baunach stammt, beim Walberlafest kennen. Konrad hatte Schmied in Kunreuth erlernt und verdiente seinen Lebensunterhalt in Nürnberg und Forchheim. Eine kleine Landwirtschaft, ursprünglich als Nebenerwerb, ist noch heute ihr großes Hobby. Es ist eben immer der Bauernhof, an dem ihr Herz hängt.

Zwei Söhne und drei Töchter fanden hier ein Zuhause. Eine Selbstverständlichkeit für das Jubelpaar, die Kinder bis zum heutigen Tag zu unterstützen. Sie freuen sich über 19 Enkel und 12 Urenkel. Und alle ohne Ausnahme waren sie gekommen, eine große Familie.

Das Jubelpaar engagierte sich in den Vereinen, übernahm Verantwortung bei der FFW oder im Sportverein. Pfarrer Michael Gehret und Studiendirektor i. R. Josef Hümmer zelebrierten den Dankgottesdienst in der Filialkirche von Dobenreuth. Gleichzeitig dankten sie Konrad Haller für seinen treuen, jahrzehntelangen Dienst als Mesner. Mit 85 und 87 Jahren versorgt sich das Jubelpaar mühelos noch selbst, auch in dem Wissen, dass sie in der Familie immer auf Hilfe rechnen können. Auch nach 60 Jahren gemeinsamen Lebensweg gilt für sie der Leitspruch "Aufgebn demma net." gal