Forchheim
Annafest

Annafest 2015: Der Freitag aus der Sicht der Polizei

Viel los war am Freitag beim Annafest in Forchheim. Dementsprechend hatte auch die Polizei viel zu tun. Die Beamten zeigten sich jedoch zufrieden - die Vergehen hielten sich in Grenzen.
Foto: Archiv/Josef Hofbauer
Foto: Archiv/Josef Hofbauer
Gemessen an der hohen Anzahl von Festbesuchern verlief der achte Annafesttag am Freitagabend sowohl auf dem Festgelände wie auch später in der Innenstadt weitestgehend reibungslos. Dennoch gab es für die Polizei Einiges zu tun:


52-Jähriger wirft mit Bierkrügen

Gegen 23 Uhr wurden die Beamten der Bereitschaftspolizei zur Bushaltestelle in der Lichteneiche gerufen, da dort jemand aus einem Bus heraus mit Bierkrügen um sich werfen solle.

Als die Beamten dann an Ort und Stelle den Mann ausmachten, wurde dieser aggressiv und schlug dabei einmal mit der Hand in das Gesicht einer eingesetzten Beamtin. Glücklicherweise blieb diese bei dem Angriff unverletzt.
Nachdem der 52-jährige festgenommen werden konnte, musste dieser auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hinterlegen, bevor er wieder auf freien Fuß kam.

Anzeige wegen Beleidigung

Wenig später gegen Mitternacht beschimpfte ein 20-Jähriger in der Hainstraße zwei Beamte der Forchheimer Polizei bei der Überwachung des Besucherabstroms ohne erkennbaren Grund mit übelsten Ausdrücken. Der Mann erhält nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

Sachbeschädigung

Zudem konnte während des Abstroms zahlreicher Besucher in die Innenstadt ein 41-Jähriger dabei beobachtet werden, wie dieser in der Unteren Kellerstraße mit rund zwei Promille gegen ein Verkehrszeichen schlug und dieses beschädigte. Eine Anzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ist die Folge.

Jugendliche unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol

Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden sieben Minderjährige mit Alkoholwerten von teilweise über einem Promille auf dem Festgelände festgestellt. Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes leitete schließlich die Übergabe an die jeweiligen Erziehungsberechtigten in die Wege.

Bei weiteren drei Jugendlichen konnte bei einer Kontrolle in der Innenstadt geringe Mengen an Haschisch sowie berauschende Kräutermischungen aufgefunden werden. Ermittlungen nach dem Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet. Auch diese sind über das Jugendamt den Eltern zugeführt worden.