Zum vierten Mal zieht es die Künstlerin Inge Legien mit ihren Bildern in die Fränkische Schweiz. Vom heutigen Dienstag bis zum 17. Mai sind ihre Bilder in der Buchhandlung Fränkische Schweiz in Ebermannstadt zu sehen. Das schreibt die Künstlerin in einer Pressemitteilung.
Inge Legien ist 1937 in Nürnberg geboren worde. Ihre Kindheit und Jugend hat sie in Ebermannstadt verbracht. Sie hat als Kind sogar für einige Jahre in ebendem Haus gewohnt, das nun ihre Bilder beherbergt. Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Sindelfingen. Legien beschäftigte sich zeitlebens in vielen musischen Bereichen wie Musizieren, Modellieren in Ton und mit dem Bau von Marionetten.
Im Kollegium der Mütterschule Nürnberg reiste sie als Puppenspielerin durch verschiedene Städte Deutschlands.

Souveräner Umgang mit Formen

In der Malerei verschrieb sich Inge Legien nach ersten Studien der Ölmalerei vollständig dem Aquarell. Jahrelang besuchte sie Kurse in Malschulen und lernte bei namhaften Künstlern die verschiedenen Aquarelltechniken kennen.
Aus den vielfältigen Angeboten der Malschulen hat sie die Bausteine für ihren eigenen Stil gefunden. Beim souveränen Umgang mit dem Licht-, Farben- und Formenspiel der Natur vermeidet sie bewusst modische Waghalsigkeiten und unreflektierte Abstraktionen. Auffällig an ihrer Malweise ist der stets durchdachte Aufbau von Komposition und Farbklang.
Die Bewältigung der Motive aus der Fränkischen Schweiz in realistischer Darstellung stellt für die Malerin eine besondere Herausforderung dar.

Schon ihr Vater hatte sich in den 20er- und 30er-Jahren intensiv im Fränkische-Schweiz-Verein um die Heimatpflege bemüht. Mit ihrem Bruder durchstreifte Inge Legien in früheren Jahren die Fränkische Schweiz und erfuhr bei der Motivsuche viele Anregungen für ihre spätere Malerei.
So zeigen Inge Legiens Aquarelle der Heimat dem Betrachter etwas von der Anmut der Fränkischen Schweiz.