"Auf der Alm, da gibt's ka Sünd" - unter diesem Motto luden die Gosberger Vereine zum gemeinsamen Faschingsball ein. Almbäuerin Petra musste sich auf der Alm ständig mit den zwei arbeitsfaulen Mägden (gespielt von Gabi A. und Silke K.) sowie dem schwerhörigen Opa (Peter A.) rumschlagen. Die hatten nämlich nicht anderes zu tun, als den ganz Tag nur zu tratschen und über das Dorfgeschehen im Tal herzuziehen.

Das nervte die Almbäuerin so sehr, dass sie zur Vorbereitung aufs Almfest junge Burschen und fesche Madla auf die Alm bestellte, die einen traditionellen Bändertanz aufführten. Dann jedoch warfen die drei Mädels ihren Arbeitskittel weg und zeigten bei einem erotischen Tanz ihr Können - ein gelungener Kontrast zum Traditionellen.

Da die Mägde mit dem Opa weiterhin nur tratschten, musste die Almbäuerin nun selbst die Kühe von der Weide holen. Sie stellte ihre Tiere einzeln dem Publikum vor. Spätestens dann erkannte jeder, welch besondere Kühe das waren, denn alle konnten mit unterschiedlich Milchsorten überzeugen: Vollmilch, Erdbeermilch, laktosefreie Milch, Kaba usw. Der Grund für diese Einzigartigkeit lag darin, dass die Kühe absolut sportlich waren und dies natürlich gleich mit einer Sporteinlage und einem Tanz bewiesen.

Die Almbäuerin hatte jetzt von der Faulheit und Tratscherei ihrer Mägde "die Nase voll" und machte sich auf die Suche nach einem Mann. Den hoffte sie am Abend beim Almfest zu finden, zu dem einige ausgewählte Models vom Jungbäuerinnen-Kalender ihr Kommen angekündigt hatten. Diese Models, die mit Sexappeal und Anmut kaum zu übertreffen waren, wurden vom Gosberger Männerballett hervorragend dargestellt. Dank Ingrid Messingschlager war diese Faschingsaufführung wieder ein voller Erfolg und das Publikum geizte nicht mit Applaus.