Pizza, Pasta und guter Vino sind die Dinge, an die man sich nach einem guten Italien-Urlaub gerne zurückerinnert. Nach dem Urlaub 2013 hatten Horst Schütz und Karlheinz Silbermann aus Forchheim aber etwas ganz anderes zu erzählen.

Im FT-Adventskalender teilen sie diese Erinnerungen mit den Lesern des Fränkischen Tags. Die beiden Herren hatten sich entschieden, mit ihren Frauen in das Städtchen Talamone zu fahren. Im Reiseführer hatten sie gelesen, dass das diese Stadt, die so reich an Geschichte ist, die Heimat von Ehrenbürger Giovanni Trapattoni ist, erzählt Horst Schütz. "Bei einem Rundgang durch die Ortschaft kamen wir an einem Haus vorbei, wo sich ein älterer Herr mit dem Entfernen von Unkraut am Zaun beschäftigte", plaudert Schütz aus dem Nähkästchen, "freundlich, wie wir Franken eben sind, grüßten wir diesen Mann mit 'Buon giorno', er drehte sich um und sagte 'Guten Morgen', weil er
sicherlich an unserer Aussprache hörte, dass wir keine Italiener sind."

Dass sie den, den sie da gerade gegrüßt hatten, aus dem Fernsehen kannten, merkten sie schnell, wie Schütz erzählt: "Wie aus einem Guss sagte mein Freund und ich: 'Sie sind doch Giovanni Trapattoni?' Und schon waren wir im Gespräch über seinen legendären Schlusssatz 'Ich habe fertig', über 'Flasche leer', über den 1. FC Nürnberg und über Bayern München."