Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) hieß die 22 Schüler und ihre beiden Lehrerinnen aus Ungarn in Forchheim herzlich willkommen. Er wünschte den Ungarn eine tolle Zeit mit ihren Austauschpartnern und meinte: "So eine Freundschaft bleibt oft über den Austausch hinaus erhalten."

Der Besuch vom Istvàn-Tömörkèny-Gymnasium in Szeged im südlichen Ungarn kam am Donnerstag in Forchheim an und bleibt für zehn Tage. Lehrerin Marion Meier und ihre Kollegin Judit Kist vom Herder-Gymnasium organisieren den Schüleraustausch, der bisher im Zwei-Jahres-Abstand veranstaltet wurde und nun voraussichtlich jedes Jahr stattfinden wird. "Nächstes Jahr werden wir in den zehn Tagen vor Ostern in Ungarn sein", sagt Marion Meier. Für den Aufenthalt der ausländischen Schüler in Franken haben sich die Organisatorinnen einiges einfallen lassen: "Am Montag besuchen wir die Teufelshöhle in Pottenstein.
Später wird es dann einen Irish-Dance-Abend geben", freut sich die Lehrerin. Unter anderem sind auch eine Schifffahrt in Bamberg, Bowling und ein Besuch bei Faber-Castell in Nürnberg geplant.

Die Mühen lohnen sich offenbar, denn sowohl die Lehrerinnen Annett Gyuris und Eva Zsoter als auch ihre Schützlinge fühlen sich in Deutschland wohl. So gefällt es den Schülern Grèta Kelemen und Norman Zatykò in Franken bisher sehr gut. "Die Familien sind sehr nett und das Essen schmeckt gut", sagt Norman und Grèta nickt strahlend. Lehrerin Eva Zsoter sagt lachend: "Wir genießen hier jeden Moment."