Mit einem so großen Zuspruch hatte der Lions-Club Forchheim nicht gerechnet: 12.400 Krapfen wurden beim 1. Forchheimer Krapfen-Schmauß bestellt. Ziel der Aktion war es, zum Faschingsbeginn möglichst viele Krapfen zu verkaufen, da rund die Hälfte der Einnahmen zur Unterstützung sozial benachteiligter und bedürftiger Kinder alleinerziehender Eltern gespendet wurde. Das Geld geht an die AWO in Forchheim, die die Spenden dementsprechend einsetzt und verteilt.

"Die Idee stammt von einem österreichischen Lions-Club", erklärt Hans-Urlich Neglein, Präsident der Forchheimer Lions, "und es gibt sie auch schon in anderen Gebieten Frankens und kommt dort gut an." Die Lions in Erlangen haben schon mit dem "Beck" zusammengearbeitet, deshalb lag es Nahe, dort auch die Forchheimer die Krapfen zu bestellen. "Sie sind schon unser Hauptsponsor", sagt Neglein.

Morgens um sechs Uhr wurden die Leckereien bei der Firma Waasner angeliefert und anschließend in die Autos der Ausfahrer verteilt. Die 165 Lieferorte wurden von den 30 Fahrern angefahren, sodass spätestens zum Faschingsbeginn um 11.11 Uhr die Krapfen essbereit in den Unternehmen lagen. Die Organisation der Fahrer übernahm Peter Grönefeld. "Es waren schon mehr als wir gedacht hatten", sagt er, "das war dann schon ein logistischer Aufwand. Aber wir machen das gern."

Die Krapfenaktion soll neben dem Flohmarkt und dem Glühwein- und Plätzchenverkauf zu den festen Terminen der Lions dazu kommen. "Es war grandios, dass so viele mitgemacht haben", sagt Neglein, "wir sind für jede Firma, die einen Karton abnimmt wirklich dankbar."

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