Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg im Frühjahr durchgeführt hat. Matthias Grund erörterte sie näher.
Vor dem Kreisausschuss sagte er, das Ergebnis sei "recht positiv und recht motivierend".
Landrat Thomas Bold (CSU) sagte, vieles aus der Umfrage sei nicht überraschend. Er will in einigen kritisierten Bereichen Abhilfe schaffen. So ist das Leitsystem das schlechteste bei 20 untersuchten Behörden: Es gibt schlicht keines. Das soll sich bald ändern. Bold will an die Stadt Bad Kissingen herantreten und sich um Hinweistafeln bemühen. Auch sollen die Wartebereiche optimiert werden. Schlecht abgeschnitten hat das Amt auch bei Parkmöglichkeiten, Öffnungszeiten und Übersichtlichkeit sowie bei der Anfahrt.
Insgesamt hat die Behörde sehr gut abgeschnitten bei der Kundenloyalität. Ihr Wert - 50,2 Punkten - liegt klar über dem bayerischen Durchschnitt von 48,2 und im oberen Drittel der 20 bewerteten Landratsämter.
Spitzenwerte mit jeweils über 70 Zählern wurden erreicht bei der Beratungsfunktion, dem Behandeln des Bürgers als Kunden und nicht als Bittsteller, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und dem Einsatz der Mitarbeiter.
Bei der Befragung wurden 1719 Adressen eingesetzt, 385 Interviews - Dauer: jeweils rund 16,5 Minuten - wurden geführt. Die Quote der "Ausschöpfung" von 22 Prozent nannte Grund gut. Sie entspricht der auf der gesamten bayerischen Ebene.
Otto Funck (FW/CBB) nannte das "nicht repräsentativ". Grund widersprach und sagte, die Basis sei "stabil". Die Genauigkeit liege bei zwei Prozent