Sei es beim verzauberten Regenschirm oder bei der Geldmachmaschine, beim Kartenspiel oder mit den Ringen - die Kleinen trotzten an der Bühne dem Nieselregen und die Eltern weiter hinten im Gedränge taten es ihnen gleich.

Gedränge gab es reichlich, das lag aber eher daran, dass bereits am Donnerstagabend der Weihnachtsmarkt eröffnet wurde. Das "After Work Treffen" sollte möglichst viele Leute schon am Tag vor der offiziellen Eröffnung locken, die Buden hatten teilweise schon auf und nur das nasskalte Wetter passte irgendwie nicht zur vorweihnachtlichen Stimmung. Eingangs verteilte Ute Wittig Kirschzweige an die Kinder, passend zum Barbaratag.

Der Nürnberger Zauberer Besendorfer ist seit seinem achten Lebensjahr aktiv, wie er sagte. Fast 60 Jahre also steht er auf der Bühne, doch nach Herzogenaurach hatte er es dem eigenen Bekunden nach noch nicht geschafft. Dafür aber war das jetzt nicht sein einziger Auftritt. Am Sonntag wird er um 15 Uhr noch einmal zu einem Workshop erwartet. Und aus einem Türchen des Adventskalenders wird er auch nochmal treten.

Dann allerdings wird er seinen Kartentrick etwas sorgfältiger machen müssen. "Der hat was verschoben", raunte eine aufmerksame Mutter.