Adolf (Adi) und Rudolf Dassler stammten aus dem mittelfränkischen Herzogenaurach - und nähten in der Waschküche ihrer Mutter ihre ersten Schuhe. In dem 1900 erbauten und mit zwei Türmchen geschmückten Haus Am Hirtengraben fertigte Adolf bereits im Jahr 1920 seine ersten Rennschuhe - damals war der sportbegeisterte gelernte Bäcker gerade 20 Jahre alt.

Später stieg sein älterer Bruder Rudolf ein. Gemeinsam gründeten sie 1924 die "Sportschuhfabrik Gebrüder Dassler" und setzten damit eine lange Tradition fort: Herzogenaurach war seit dem 19. Jahrhundert ein Schuhmacher-Städtchen, bekannt für Hausschuhe und andere "Schlappen".

Auch die Sportschuhfabrik der Brüder Dassler beginnt zu florieren, 1927 zieht sie in größere Räume um. Die Olympischen Spiele 1936 befeuern die Produktion.