Grundsätzlich sieht er bei einer Notwendigkeit darin aber kein Problem: "Ich finde das nichts Schlimmes, nichts Katastrophales. Wenn es irgendwo Probleme geben sollte, finde ich es sinnvoll."

Für ihn ist entscheidend, wie mit den Daten umgegangen wird. Demnach müsste gewährleistet sein, dass nur der Schulleiter Zugriff auf die Aufnahmen hat. Dann wären Videokameras in der Schule vor allem eins: eine technische Einrichtung, die mehr Sicherheit bietet. "Die Persönlichkeitsrechte der Schüler werden nur dann verletzt, wenn Mist damit gemacht wird", findet Ulbrich.

Auch im Höchstadter Gymnasium hat man sich im Zuge des Neubaus mit einer möglichen Installation von Videokameras beschäftigt - und es ebenfalls lieber bleiben lassen. "Wir sehen die Notwendigkeit nicht.