Am Samstag strömt in tiefen Luftschichten feuchtkalte Nordseeluft zu uns, während es gleichzeitig oberhalb von 2200 m eine massive Erwärmung gibt (Inversion). Bei dieser Wetterlage ist die Bildung ausgedehnter flacher Quellwolkenfelder zu erwarten, aus denen es hier und dort mal ein bisschen tröpfeln kann. Gelegentliche Zwischenaufheiterungen sind aber auch möglich. Maximal werden 11 bis 13 Grad erreicht. Der schwache bis mäßige Wind weht aus Südwest bis Nordwest.

Laut Stefan Ochs ist es am Sonntag überwiegend heiter. Über Mittag zeigen sich vor allem in Oberfranken ein paar flache Quellwolken, am späteren Nachmittag könnte von Südwesten her ein mittelhoher Wolkenstreifen durchziehen. Regen fällt nicht. Maximal werden 17 Grad erreicht. Der schwache bis mäßige Wind weht aus Südost.


Kaltfront zum 1. Mai

Am 1. Mai zeigt sich bis zum Vormittag noch zeitweise die Sonne und die Temperaturen steigen bis auf 13 Grad. Über Mittag erreicht uns dann aber das Schlechtwettergebiet einer Kaltfront mit einem in Böen stark auffrischenden Westwind. Am Nachmittag regnet es zeitweise bei Temperaturen um 8 Grad.

Einige Ensemble-Läufe zeigen ein Abbiegen der Kaltfront nach Süden und bei uns sonniges, trockenes und 20 Grad warmes Wetter. Das sind aber alles Kontroll-Rechnungen, die nicht mit der größten Genauigkeit durchgeführt werden. Man darf das also nicht so hoch bewerten. Somit muss man jetzt davon ausgehen, dass die Kaltfront zu 80 % kommen wird.

Am Dienstag ist es bewölkt und es kann noch regnen bei maximal 12 Grad. Ab Mittwoch dürfte es etwas freundlicher werden. Das bedeutet mal Sonne, mal ein Regenschauer oder ein Gewitter bei maximal 18 Grad.

Die nächtlichen Tiefsttemperaturen liegen meist knapp über 0 Grad. Bei längerem Aufklaren und in ungünstigen Lagen kann auch geringer Frost auftreten. Am kältesten wird wahrscheinlich die Nacht zum Sonntag.