Von grauem und kaltem Herbstwetter mit Nieselregen ist weiter keine Spur in Franken. "Bis Mitte nächster Woche bleibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit recht sommerlich mit viel Sonne und nur ein wenig Frühnebel", sagte Volker Wünsche vom Deutschen Wetterdienst am Donnerstag.

Das sonnige und mit 27-30 Grad sehr warme Sommerwetter hält laut Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach auf jeden Fall noch bis zum nächsten Mittwoch an. Einzelne Regenschauer oder Gewitter können sich höchstens an den größeren Bergen bilden, zum Beispiel imFichtelgebirge.

Am Morgen können sich einzelne flache Nebelfelder bilden, die nach Sonnenaufgang jedoch schnell wieder verschwinden.

Ab nächsten Donnerstag seien die Vorraussagen dann nicht mehr so eindeutig - von "regnerisch und sehr kühl" bis "weiterhin trocken und sehr warm" ist alles möglich.


Warme
Spätsommer sind noch unüblich


Besonders ungewöhnlich sei das sonnige Herbstwetter nicht, sagte Wünsche vom Deutschen Wetterdienst. "Im September und Oktober gibt es öfter Hochdruckwetterlagen mit angenehmem Spätsommerwetter." Man spreche vom "Altweibersommer". Der Spätsommer sei dieses Mal sogar beständiger und sonniger als der Juni und der Juli. Im August sei es dagegen vielerorts trocken und zu warm gewesen, so dass der Sommer insgesamt wärmer gewesen sei als im langjährigen Durchschnitt.

"Auch der September fällt deutlich zu warm aus", sagte Wünsche. Üblich seien um diese Jahreszeit um die 19, 20 Grad. "Da sind wir zurzeit ständig und deutlich drüber. Wir hatten in den letzten Tagen immer wieder die 25-Grad-Marke für einen Sommertag überschritten und werden das auch in den nächsten Tagen öfter tun."