Den Horizont erweitert

Zugleich hätten die jungen Menschen ihren Horizont erweitert, eine andere Kultur kennengelernt und dabei sichtbar Freude an den Tag gelegt.

Seit sechs Jahren schlagen Weisendorfer um den "Zubza"-Projektleiter Ernst Klimek und Bürgermeister Alexander Tritthart (CSU) eine Brücke ins nordindische Nagaland und leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Die geplante neue Schule soll ein behelfsmäßiges Brettergebäude ablösen und den grassierenden Analphabetismus eindämmen. Gute Bildungschancen seien der einzige Weg aus der Armut in Peducha, sagte Klimek und dankte Erzbischof Schick für die Spende. Schick pflichtete bei: "Der kürzeste Weg zur nachhaltigen Entwicklung eines Landes ist der Schulweg".

Insgesamt sind 60 000 Euro notwendig, um die Kosten für die Lehranstalt in Peducha zu decken. Gestern wurde beim Kindermissionswerk "Sternsinger" in Aachen über die Bezuschussung und baldige Realisierung des Projekts entschieden. ft