Diese Tage kurz vor Allerheiligen denken wir an liebe Menschen, die schon gestorben sind. Da schleicht sich vielleicht auch dann und wann der Gedanke ein: "Was ich gern noch gesagt hätte..."
Sind das in aller Regel eigentlich nur Kleinigkeiten, die unausgesprochen blieben? Sind das die großen Streitpunkte, die in jeder Beziehung entstehen? Oder hat man einem Menschen, den man lange schon kennt, nur zu lange nicht mehr gesagt wie sehr man ihn schätzt?

Sind es bei Männern andere Dinge, die nicht ausgesprochen werden als bei Frauen? Oder ist das etwa eine Frage der Generation?

Sagen Sie es uns in einem Kommentar. Am Donnerstag, Allerheiligen, dem 1. November, fassen wir in einem Resüme zusammen, was es ist, das häufig nicht gesagt - und dann vielleicht jahrzehntelang bedauert wird.

"Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit, ein bisschen mehr Güte und weniger Neid, ein bisschen mehr Wahrheit immerdar und viel mehr Hilfe bei Gefahr. Ein bisschen mehr Wir und weniger Ich, ein bisschen mehr Kraft, nicht so zimperlich; und auch mehr Blumen während des Lebens, denn auf den Gräbern sind sie vergebens."
Diese Zeilen von Peter Rosegger wurden früher gern in Poesiealben geschrieben. Wir sollten sie auch heute beherzigen.