Am längsten, nämlich zwölf Jahre, gehörte Hermann Gamperling (CSU) dem Gemeinderat an. Als Unternehmer habe er doch manchmal eine etwas andere Sicht auf die Dinge gehabt. Immer habe er sich aber durch wirtschaftliches Denken ausgezeichnet, sagte Faatz.
Astrid Amon (FW) war sechs Jahre im Gemeinderat und habe sich vor allem in der Jugendarbeit ausgezeichnet. Selbst noch jung, habe sie immer das richtige Ohr für die Gemeindejugend gefunden. Auch für ihre Engagement bei der Nahwärme-Versorgung würdigte der Bürgermeister die Ausscheidende.
Peter Bäuerlein (SPD) wirkte ebenfalls die vergangenen sechs Jahre im Gemeinderat mit. Mit seiner Erfahrung im Baugewerbe habe er viele Probleme bei der Ortsgestaltung positiv beeinflusst, lobte der Bürgermeister.
Faatz und der Gemeinderat schätzten seine Tipps, mit denen er jegliches Baugeschehen voranbrachte.
Der Vierte im Bunde der Ausscheidenden ist Reinhold Göring (SPD), der sich für die Nichtteilnahme an der Sitzung entschuldigt hatte. Er war zwölf Jahre im Gemeinderat tätig.
Schwerpunkt der Diskussion im übrigen Sitzungsverlauf waren ein geplanter Rundweg "Erneuerbare Energien" und ein Gehweg in der Badgasse. Ersteres wurde auf die nächste Sitzung vertagt, da es noch offene Fragen beim Planungsstand gab.
Der von Bürgern angeregte Gehweg entlang der Schlossmauer wurde vom Gemeinderat nach gründlicher Diskussion einstimmig abgelehnt. In der Begründung der Ablehnung ging der Gemeinderat davon aus, dass der vorhandene und nicht ausgebaute Gehweg seit jeher schon in der vorhandenen Form genutzt wurde.
Ein Ausbau des ca. 70 Meter langen Weges würde die Gemeinde finanzielle Mittel kosten, die anderweitig besser eingesetzt werden könnten. Bei trockenem Wetter könne man den Weg in der gegenwärtigen Verfassung problemlos benutzen. Bei nassem Wetter sei der Umweg gering und für jeden Bürger zumutbar.
Der Gedanke, die Radwege in die Nachbargemeinden auszubauen, wurde wohlwollend vom Gemeinderat aufgenommen und wird weiter verfolgt.