Der Einladung folgten nicht nur die Bediensteten der Verwaltung und des Bauhofes, Gemeinderäte waren ebenso vertreten wie Altbürgermeister Helmut Maar (BB) und Vertreter von Feuerwehr, Vereinen und Organisationen. Auch der Weisendorfer Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) und sein Verwaltungsleiter Gerhard Meyer sowie Vertreter von Baufirmen und Ingenieurbüros ließen es sich nicht nehmen, dem langjährigen Verwaltungsleiter zu gratulieren. Spontan kam auch CSU-Landtagsabgeordneter Walter Nussel auf einen Sprung vorbei und überbrachte die Grüße des Landrats Alexander Tritthart und die des Staatssekretärs Stefan Müllern (beide CSU).

Verwalten heißt auch vermitteln

Die Laudatio auf Hofmann hielt der Großenseebacher Bürgermeister Bernhard Seeberger, er vertrat den VG-Vorsitzenden Horst Rehder, der sich derzeit mit der Pfarrei Hannberg in Uganda
aufhält, um dort eine Schule einzuweihen. Seit über 35 Jahren arbeitet Hofmann im Seebachgrund und wurde nach Gründung der VG deren Verwaltungsleiter. In all den Jahren hatte er es nicht nur mit einer Vielzahl von Projekten zu tun, sondern auch mit vielen Menschen in den beiden Gemeinden.
"Die kommunale Selbstverwaltung ist eine tragende Säule in Bayern, und dazu tragen neben den Bürgermeister auch die Verwaltungsleiter ein großes Stück dazu bei", erklärte Nussel. So würden die Verwaltungsleiter oft zwischen zwei Stühlen sitzen, auf der einen Seite die Politik und auf der anderen Seite Gesetze und Vorschriften.
"Zufriedenheit und Gesundheit sind das Wichtigste im Leben", merkte Nussel an und nahm damit Bezug auf eine Stammzellenspende von Martin Hofmann. Der Verwaltungsleiter bedankte sich bei allen für die Glückwünsche. "Wenn ich mit meiner Stammzellenspende ein Leben retten konnte, macht mich das glücklich und zufrieden", erklärte Hofmann und eröffnete das Büfett.