Der Teich soll als Rückhaltebecken für Oberflächenwasser dienen, wenn die Vereinsanlagen auf der Nutzung und der Nordwesten der "World of Sports" ans Kanalnetz angeschlossen sind.

Bei den ersten Erkundungen vergangenes Jahr hatte man giftige Kohlenwasserstoffe im Weiherschlamm gefunden. Die Stoffe sind Zersetzungsprodukte von Öl. Wie Öl in solchen Mengen in den Weiher kommen konnte, ist bis heute ein Rätsel. Wie Bürgermeister German Hacker am Donnerstagabend im Stadtrat berichtete, müssen rund 6000 Tonnen ölverseuchter Weiherschlamm entsorgt werden. Die Entsorgung soll im April beginnen, es werden etwa 300 Lkw-Fahrten durchgeführt.

Da es trotz modernster Untersuchungsmethoden nicht gelungen ist, einen Verursacher eine Ursache für die Verunreinigung des Weiherschlamms herauszufinden, muss die Stadt den Schaden von rund einer halben Million selbst tragen. Den Auftrag zur Entsorgung bekam die Firma Geiger Umweltsanierung aus München.