Um eine Gewinnversprechen in Höhe von 36.000 Euro in Empfang nehmen zu können, wurde ein 89-jähriger Rentner aufgefordert, mit mehreren Hundert Euro "Verwaltungsgebühren" in Vorleistung zu gehen. Um diesen Betrag einzubezahlen, sollte er an einer Tankstelle so genannte Paysafekarten kaufen.

Der einbezahlte Betrag ist so gut wie Bargeld und kann, sofern die Nummer der Paysafekarte bekannt ist, weltweit als Zahlungsmittel eingesetzt werden. An der Tankstelle wurde der Rentner aber aufgefordert, stattdessen zur Polizei zu gehen.

Die Polizei warnt vor diesen Trickbetrügern. Solche modernen Zahlungsweisen ermöglichen es Tätern völlig anonym, die ergaunerten Geldbeträge in Empfang zu nehmen. Es muss praktisch niemand mehr an der Haustür klingeln, um Bargeld entgegenzunehmen. Wenn die Täter ihre Opfer - so wie in diesem Fall - auch noch über Internettelefonie anrufen, dann ist auch der Anrufer im nachhinein nicht ermittelbar.