Am Mittwochmorgen um kurz vor 8 Uhr kam es auf der Staatsstraße 2244 von Oberniederndorf in Richtung Neundorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Wie die Polizei mitteilt, setzte ein 28-Jähriger mit einem hochmotorisierten BMW in einer langgezogenen Rechtskurve zum Überholen einer Kolonne von fünf Fahrzeugen an. Als er einen entgegenkommenden Sattelzug bemerkte, versuchte er, den Überholvorgang durch starkes Beschleunigen noch schneller abzuschließen. Dabei verlor er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn in den Straßengraben ab und schleuderte über den parallel zur Fahrbahn verlaufenden Geh-/Radweg in eine angrenzende Steinmauer. Von dieser prallte das Fahrzeug ab und schleuderte zurück auf die Fahrbahn, wo es mit dem entgegenkommenden Sattelzug kollidierte.

Glück für BMW-Fahrer nach Unfall im Kreis Erlangen-Höchstadt - doch der Unfallwagen ist nur noch Schrott

Der 28 Jahre alte Fahrer wurde durch die alarmierten Feuerwehren aus Herzogenaurach, Aurachtal und Neundorf aus dem völlig zerstörten Fahrzeug geborgen. Er hatte Glück im Unglück und wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Am BMW entstand Totalschaden in Höhe von rund 50.000 Euro, an der Sattelzugmaschine wurde ein Schaden von rund 5000 Euro verursacht. Die Steinmauer, sowie die Geh-/Radwegoberfläche, wurden ebenso leicht beschädigt. Den Fahrer des BMW erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund seines verkehrswidrigen Überholmanövers.