Am Samstagmittag (25. April 2020) musste die A3 für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Grund dafür war ein Unfall, der sich kurz vor dem Autobahnkreuz Erlangen/Fürth ereignete. 

Laut Angaben der Erlanger Verkehrspolizei verlor ein Lkw gegen 12.15 Uhr "ein komplettes Rad" während der Fahrt. Die sogenannte "Zwillingsbereifung" der Antriebsachse löste sich auf der linken Seite des Sattelzuges. Ein Rad rollte daraufhin vor den Lkw, ein zweites wurde nahezu zerstört. Trümmerteile verteilten sich anschließend auf der A3. 

Unfall auf A3: Autofahrer kann nicht mehr ausweichen 

Eines der Trümmerteile rollte auf die Gegenfahrbahn: Ein Autofahrer konnte diesem nicht mehr ausweichen. Der Wagen wurde dadurch "schwer beschädigt", teilt die Verkehrspolizei mit. Unter Begleitung einer Polizeistreife konnte das beschädigte Auto noch bis zur nächsten Pannenbucht fahren.

Der Lkw blieb hingegen liegen. Eine aufwendige Bergung folgte. Dazu wurde die A3 in Fahrtrichtung Regensburg gesperrt. Der Verkehr wurde ab der Anschlussstelle "Erlangen-Frauenaurach" von der A3 durch Erlangen hindurch auf die A73 ab- beziehungsweise umgeleitet. Da aktuell weniger Verkehr aufgrund der Ausgangsbeschränkungen herrscht, entstand allerdings kein Stau. 

Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch unklar. Verletzt wurde laut Angaben der Beamten niemand.