Ein Auto-Fahrer, der auf der A3 in das Heck eines Sattelzuges gefahren war, ist am Samstagnachmittag (09.05.2020) schwer verletzt worden. Der Mann, welcher lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hatte, musste unverzüglich in ein naheliegendes Klinikum gebracht werden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried, die am Tag danach drüber berichtet.

Gegen 14.45 Uhr wurde die Polizei zu einem schweren Unfall auf die A3 bei Wachenroth gerufen. Ein 38-jähriger Auto-Fahrer war auf dem rechten Fahrstreifen in das Heck eines vorrausfahrenden Sattelzuges gefahren. Dabei erlitt der Mann multiple Verletzungen, welche vom anwesenden Rettungsdienst als lebensbedrohlich eingestuft wurden.

A3 bei Erlangen: Mann bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Aufgrund dessen wurde in enger Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger bestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobe bei dem Auto-Fahrer entnommen und sein Fahrzeug sichergestellt. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass er gar nicht im Besitz eines Führerscheins war. Dieser wurde ihm behördlich entzogen.

Aufgrund der Schwere des Unfalls - die Länge der Trümmerstrecke belief sich auf fast 200 Meter - wurden bereits mit Bekanntwerden die Feuerwehren aus dem Markt Wachenroth und dem Markt Mühlhausen alarmiert. Während der erforderlichen Reinigungsarbeiten musste die A3 kurzzeitig gesperrt werden. Bis zur Beendigung der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen für die Dauer von etwa vier Stunden gesperrt bleiben.

Wie zwischenzeitlich bekannt wurde, ist der Auto-Fahrer außer Lebensgefahr. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Das Fahrzeug eines nachfolgenden Lkw-Fahrers wurde durch Trümmerteile beschädigt. Gegen den Unfallverursacher wird nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.