Am Samstagmorgen gegen 7.30 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Wiesentheid auf der Fahrbahn Richtung Würzburg ein Verkehrsunfall zwischen einem zivilen Streifenwagen der Verkehrspolizei Feucht und einem Sattelzug. Das teilte die Polizei mit. Der aus Rumänien stammende Fahrer des Gespannes beabsichtigte einen anderen Lkw zu überholen.

Nach Angaben der Polizei, war der Sattelzug fast vollständig auf der linken Spur, als er von hinten einen schnell herannäherndes Fahrzeug sah und daraufhin seinen Überholvorgang abbrach. Der auf der linken Fahrspur fahrende Audi, ein ziviles Einsatzfahrzeug der Verkehrspolizei Feucht, bremste stark ab und wich nach rechts aus, um eine Kollision mit dem Sattelzug zu vermeiden. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr dort 100 Meter hinter der Außenleitplanke im Grünstreifen und prallte dann gegen einen Baum, überschlug sich, ehe er wieder zurück über die Leitplanke gegen den Sattelzug geschleudert wurde.

60.000 Euro Schaden

Der 39-jährige Fahrer des Polizeifahrzeugs sowie sein 27-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Fahrer des Sattelzug blieb unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden über 60.000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft Würzburg ordnete eine Sicherheitsleistung über 500 Euro beim 22-jährigen Sattelzugfahrer an. Während der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Würzburg war die Richtungsfahrbahn Frankfurt eine Stunde gesperrt.