Und die Hirten sprachen: Lasst uns nun gehen ... Fast so wie in der Weihnachtsgeschichte war es auch an Heiligabend in Höchstadt-Süd. Mehr als 500 Menschen aller Altersstufen - von Kleinkindern im Kinderwagen bis zu den Großeltern mit Gehhilfen - pilgerten zu der kleinen Waldlichtung, auf der die evangelische Kirchengemeinde zur traditionellen Waldweihnacht geladen hatte.

Der Platz war mit einem großen Kerzenstern geschmückt. Den Weg zu dem Platz hatten die Konfirmanden stimmungsvoll mit Kerzen markiert. Der Posaunenchor unter der Leitung von Gabriel Konjaev begleitete die Gemeinde beim Singen der vertrauten Weihnachtslieder.

In seiner prägnanten Predigt erläuterte Pfarrer Gottfried Schlee die Bedeutung des Ansehens in der Weihnachtsbotschaft - von dem Ansehen bei der Schätzung, beziehungsweise der Volkszählung, bis zum bedingungslosen und liebevollen Ansehen des Jesuskindes.

Festlicher Kerzenstern

Mit dem traditionellen "O du fröhliche, o du selige" wurden die Besucher vom Posaunenchor verabschiedet. Gespräche nach dem Gottesdienst zeigten, wie sehr die ursprüngliche Umgebung, der festliche Kerzenstern und die stimmungsvolle Wegbeleuchtung mit Kerzen den Besuchern gefallen hat. Alle wollen im nächsten Jahr wieder zur Waldweihnacht kommen.