Alle Welt schaut voller Erwartung auf London. Die Olympischen Sommerspiele werfen ihre Schatten voraus. Doch die richtig "harten" Wettkämpfe fanden am vergangenen Wochenende in Herzogenaurach statt.
Puma hatte zum Familienfest eingeladen, dass unter dem Motto "Jamaika" mit Palmen, Cocktails und eben sportlichen Wettkämpfen gefeiert wurde. Mannschaften mit skurrilen Namen und noch skurrileren Kostümen rangen um den sportlichen Erfolg, wobei der Spaß für Teilnehmer und Zuschauer nicht zu kurz kommen sollte. Die "Super Fathletics" bestachen mit Heldenkostümen und Bierbäuchen, die Mannschaft "5 im Weckla" mit unfränkischer Schreibweise und bis zu sieben Teilnehmern.
Ausgefochten wurde ein moderner Siebenkampf, der unter anderem ein "(un)menschliches Bowling", Bananenrodeo und Bobbycar-Rennen beinhaltete. Stan Bowers, einer der Teilnehmer, wusste um die Motivation der Teilnehmer. "Es gibt Karten des Deutschen Meisters Borussia zu gewinnen, da werden wir schon ernst machen."
Der durch Puma eingekleidete Bundesligaverein war mit einem eigenen Stand vertreten. Denn bei dem Familienfest des Sportartikelherstellers sollten sich ja alle wohlfühlen. So gab es eben nicht nur die Möglichkeit sich an dem Wettkampf zu erfreuen, sondern auch die Chance sich mal mit dem DFB-Pokal und der Meisterschale fotografieren zu lassen.

Sieger gekürt und weiter gefeiert


Dafür hatten die Athleten zunächst keine Zeit, da mit hohem Ehrgeiz die einzelnen Stationen absolviert wurden. Beim "Human Bowling" wurde ein "Freiwilliger" in eine überdimensionierte Kugel gepackt, die vom Rest der Mannschaft in Richtung der Kegel bewegt wurde. "Ich mag das echt nicht machen, ich werde gezwungen", nutzte Stan Bowers als Ausrede letztlich nicht viel. Immerhin sechs Kegel wurden umgestoßen.
Puma-Chef Franz Koch selber trat nicht zum sportlichen Vergleich an. Er genoss die Gespräche mit seinen Mitarbeitern, die wiederum das karibische Feeling genossen. "So ein Fest ist eine wichtige Investition in unsere Mitarbeiter. Diese sind ein wichtiger Part in unserem Unternehmen." Immerhin kostet so ein Fest doch ein paar Euro. Zumal ein Projekt unterstützt wird, statt die Einnahmen auf dem Gelände der Refinanzierung zurückzuführen.
Bei einem Charity-Projekt wird ein Teil des Geldes einem guten Zweck zur Verfügung gestellt.
Auch wenn der Abend unter dem Motto "Jamaika" lief, die Top-Sportler wie das Laufwunder Usain Bolt liefen nicht auf - die Vorbereitung auf Olympia ist im Moment wichtiger.
Dafür gab es dann ja die Mannschaften der Mitarbeiter, die verbissen um den Sieg kämpften. Die bekamen von den Cocktails, der Reggae-Band, dem Kinderabenteuerspielplatz und vielem mehr zunächst einmal nichts mit. Erst als "Kiss my Faas" als die Sieger gekürt wurden, hatten diese endlich Zeit für das jamaikanische Vergnügen.